Podcast #016

Wie wir unsere Beziehung gerettet haben.

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Es ist still geworden bei Alex & Erik. Der letzte gemeinsame Podcast ist am 7. Mai erschienen, den letzte Montagsimpuls haben sie am 24. Mai verschickt.

Was war passiert?

Von gemeinsamer Arbeit konnte seit längerem keine Rede mehr sein. Die letzten Posts oder auch die Kunsidos waren bereits seit einiger Zeit eher von Pflichterfüllung geprägt als Sternstunden der Inspiration zu sein. Erik hat das so genannt: „Wir haben eine Ausstrahlung wie eine Kartoffel.“

Und das zeigte sich auch im Umgang miteinander. Gespräche waren zunehmend ruppiger und unpersönlicher. Alex war von Erik enttäuscht und Erik von Alex. Alex hatte das Gefühl, dass seine Arbeit nicht wertgeschätzt wurde. Erik hatte das Gefühl, nichts beitragen zu können. Beide haben in den Aussagen und Handlungen des anderen nur noch Bestätigungen für die eigenen Meinung gesucht und gefunden.

Das letzte Mal haben beide am 26. Mai miteinander gesprochen. Dann war 3 Wochen Sendepause.

Zum Glück hatten sie bereits davor einen Coaching-Termin vereinbart. Alex & Erik wollten sich coachen lassen. Allerdings war bis zum Vorabend, 19 Uhr nicht klar, ob der Termin überhaupt stattfinden würde. Alex war immer noch stinkig. Zum Glück ist er auf Anraten seiner Frau Simone doch hingefahren.

Das Coaching selbst war so ganz anders anders, als das Coachings dieser Art üblicherweise sind. Natürlich haben sie auch über die Stärken, die jeder von beiden hat gesprochen. Das war nicht wirklich neu, die kannten beide vorher schon. Viel wichtiger als das war, dass ihnen ihr Coach Cornelia Köhler geholfen hat, darüber klar zu werden, was der jeweils andere im anderen auslöst, auf welche Knöpfe sich beide gegenseitig drücken und was beide triggert.

Höre in dieser Podcastfolge wie Cornelia sie aus dieser Falle rausgeholt hat und so die Beziehung gerettet hat.

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Transkript zum Lesen:

Wie wir unsere Beziehung gerettet haben.

ALEX: Wann haben uns das letzte Mal gehört? Ich habe mal rein geguckt oder im letzten Podcast Aufnahme von uns ist am 7. Mai rausgekommen. Heute ist der 25. Juni. Das ist eine Ecke weg.
ERIK: Danach hatten wir quasi große Ferien, 6 Wochen.
ALEX: 6 Wochen Ferien. Ja, genau. Danach hatte ich ja noch das Interview mit dem David Lyon. Am 14. Mai ist das rausgekommen. Der letzte Montagsimpuls am 24. Mai. Da ist dann auch nicht mehr viel passiert. Da hat es dann noch zwei auf Facebook gepostet, aber nicht mehr als E-Mail verschickt. Normalerweise verschicken wir die ja auch gerne per E-Mail an die Abonnenten.

Ja, was war passiert?

ERIK: Ja, sogar meine Mutter hat gefragt Hä? Ich kriege doch sonst immer den Montagsimpuls.
ALEX: Was war los?
ERIK: Ja, was war passiert?

Du hast mal gesagt, wir hätten eine Ausstrahlung wie eine Kartoffel.

ERIK: Genau.
ALEX: Es gab mal in den Kühlschrank geguckt, hab gedacht, sind das die, wo sowieso schon die, die die Würmchen da so raus wachsen? Was sind diese? Verschrumpelt sind
ERIK: Die ein bisschen keimende. Was das war? Der Kühlschrank.
ALEX: Also ich bin auf Diät gerade. Ich bin auf Diät. Ich darf keine Kartoffeln essen.
ERIK: Daher das ist alles gut. Nein, aber ich fand das wirklich. Wir haben. Irgendwie hat sich bei uns so eine Schwere eingeschlichen. Und. Weil wir uns. Ja, weil wir einfach. Da wird es nicht mehr leicht gemacht haben, wir haben es uns nicht mehr leicht gemacht, ich mir nicht. Du dir nicht, du mir nicht, ich dir nicht. Und ach ja, und dann kommt so eine Schwere rein.

ALEX: Das hast du jetzt nicht ausgedrückt.

Ich habe das Gefühl, wir haben handfest handfesten Konflikt.

ERIK: Ja, hatten wir auch. Das kann man auch so ausdrücken. Ich Ja, dann kommt einfach so ein Unmut. Und denken dann irgendwie. Also ich hatte immer das Gefühl, ich kann es dir nicht recht machen. Und du hattest das Gefühl, du kannst es mir nicht recht machen oder nur das Gefühl, du wurz nicht. Deine Arbeit wurde nicht richtig gesehen. Ich habe. Ich habe sie vielleicht auch nicht richtig gesehen und fühlte mich auch nicht sonderlich wertgeschätzt. Und da waren so Orta waren so richtig. Ich glaube da waren um mal von denen aus über meine Wurzeln zu sprechen.
Da waren auch hier so innere Kinder ganz schön aktiv bei uns.

ALEX: Also das lass uns da gleich mal drauf kommen, was du dazu erzählen magst. Aber ich fand ja, das war schon heftig. Also ich habe ziemlich lang gehadert. Wir haben ja auch mindestens drei Wochen lang nicht miteinander geredet. Also so gar nicht.

Da war echt Totenstille, Sendepause.

Und ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere da draußen jetzt vielleicht auch sagt Jo, das kenne ich auch in einer Partnerschaft, in der Zusammenarbeit mit jemand anderem. Ich meine, da ist man natürlich von Natur aus distanzierter. Das ist eh klar. Und dann fällt es einem auch im Zweifel leichter, nix zu machen, nix zu sagen beim Ehepartner. Bei der Partnerin ist das vielleicht ein bisschen schwieriger, da kann man im Zweifel nicht aus dem Weg gehen. Ja. Aber auch das gibt es ja oft genug. Und also von daher hat dieses Gefühl zu haben. Man wird nicht richtig verstanden, der andere sieht einen nicht nur Mensch wird nicht wertgeschätzt. Also das war so das Gefühl, was bei mir vorherrscht. Und irgendwann habe ich gedacht Das ist doch Scheiße jetzt.

Der hat doch gesagt, der meldet sich und jetzt meldet er sich nicht.

Jetzt bin ich aber auch. Will ich aber auch nicht. Melden. Es soll sich mal melden. Ja, und das war ja zu dem Zeitpunkt, als wir schon mittendrin gesteckt haben, im Grunde genommen. Da haben wir ja noch miteinander geredet und als wir diesen, als wir schon für uns quasi beschlossen haben,

Wir lassen uns coachen.

Das kann so nicht weitergehen. Wir lassen uns coachen. Wir sind mal selbst nicht so eitel und sagen Wir kriegen das hier selbst auf die Reihe. Funktioniert ja sowieso meistens nicht, weil man ja gefangen ist in seinem eigenen Selbst, in seiner eigenen Wahrnehmung. Und die hat ja mit der Realität mitunter auch nicht so viel zu tun. Und wir hatten einen Termin vereinbart 17. Juni Tag der Deutschen Einheit.

ERIK: Oh Gott. Ja, stimmt. Wie passend! Ha, ha, ha! Schmeiß mich weg! Stimmt für mich gar nicht so schön. Ja, ja.
ALEX: Also der frühere Tag der Deutschen Einheit heute ist ja mal anders. Und wir hatten einen Termin ausgemacht und am 16. Juni, also einen Tag davor. Bis abends um sieben, war noch nicht klar. Also mir zumindest nicht, dass ich da hinfahre und da teilnehme.

Und ich habe es dann doch gemacht. Auf Anraten meiner Frau.

Vielen Dank dafür an Simone Weil. Wenn ich es nicht gemacht hätte, würde ich mich.
Jetzt nicht so fühlen, wie ich mich fühle. Also es war mit Sicherheit der wertvollste Tag in diesem Jahr für mich. Quasi wie’s dir geht, aber das war schon ein. Grandioser Tag, also einfach außergewöhnlich gut.
ERIK: Wir würden heute hier so nicht sitzen, wenn wir den 17. 6ten nicht hätten uns coachen lassen.
ALEX: Das stimmt.
ERIK: Du siehst total entspannt aus. Du bist, du ruhst in dir du. Bei dir sieht man den.

Der Frieden kriecht aus jeder Pore, hätte ich fast gesagt.

Also es war ein bisschen vielleicht zu viel Pathos, aber. Aber das sieht so aus. Du siehst total zufrieden und glücklich aus. Nächstes Mal sagen Ja und das und das ist das, was ich meinte. Ich übrigens weiß, ich könnte jetzt die Leute selbst beurteilen. Oder du vielleicht.
ALEX: Also für die, die das hören. Auf YouTube kann man Erik sehen.
ERIK: Ja, genau. Ich bin auch total happy und das ist alles super. Aber und das wäre nicht so gewesen, weil wir den 17.06. nicht wahrgenommen hätten und davor hatten wir eine Ausstrahlung. Schlimmer wie Kartoffeln, Zimmer, wie keimende. Irgendwie weiche, alte Kartoffeln sogar. Wir waren nicht.

Wir waren nicht gut miteinander.

Wir hatten keine gute, gute Energie, die wir ausstrahlen. Und. Und dann haben wir. Oder habe ich mich. Immer gefragt wie können wir denn. Was maßen wir uns auch an? Nach außen zu gehen Menschen versuchen, ihn in ihr Gefühl zu bringen oder ihn ein Glück zu bringen oder weiterzubringen im Allgemeinen in irgend irgendeiner Form und wir selbst es nicht, das spürt dann auch derjenige, der sich vielleicht von uns ein bisschen inspirieren lassen wollen würde.
ALEX: Das ist eine gute Frage. Ein gutes Stichpunkt, nämlich die Frage

Muss ein Guru selbst immer glücklich sein?

Aber nicht, dass ich jetzt denke, ich wäre ein Guru oder sowas. Aber im Sinne von Vorbild muss das Vorbild wirklich immer glücklich sein? Oder geht es nicht darum? Zu sehen, dass man nicht glücklich ist und dann was draus zu machen.

ERIK: So ist es. Und da liegt die Verantwortung eines Lehrers oder eines, der Verantwortung übernimmt dafür, dass es ihm gut gehen möge. Und wenn er nach draußen geht und es geht ihm nicht gut und er will aber eine Message nach draußen bringen, die was mit Frieden zu tun hat und in dem es nur Unfrieden. Dann ist das nicht stimmig und nicht schlüssig. Und ich finde, die Verantwortung liegt eben darin, nicht immer glücklich zu sein, sondern was dafür zu tun, dass man wieder glücklich wird, weil wir fangen.

Also ich fall genauso in die Löcher wie andere vielleicht auch.

Oder ich nenne das mal so ein bisschen wie eine Welle auf einem offenen Meer. Mal bist du unten und mal bist du oben und mal sind es ganz, ganz kleine Wellen. Und du bist nur ganz wenig unten, nur ganz wenig oben. Dann ist das alles so und so wo wohligen Ausgeglichenheit. Aber es kommen eben auch mal andere Zeiten. Es kommt auch mal ein Sturm und dann sind die Wellen Täler manchmal ganz schön tief. Aber das ist immer dann auch die Lernphase.
ALEX: Ja, was lass uns da mal bleiben. Ganz kurz, weil es geht natürlich auch die. Also für mich gehts zumindest in diesem Podcast jetzt auch darum, die Learnings, die wir quasi hatten glaub ich ein bisschen rauszuholen und für andere transparent zu machen. Weil das Ganze ist ja jetzt auch Teil der Kommunikation,

Wie es mit Alex und Erik weitergeht.

Da kommen wir auch noch gleich drauf. Aber genau. Zunächst mal die Frage Wie ging es dir denn in der Zeit einerseits des Konflikts, aber andererseits des Schweigens?

Das Nichts miteinander? Wie ging es dir in der Zeit?

ERIK: Dass Alex und Erik war für mich eine Leiche in meinem Keller, eine Leiche, sie schon Thuja? Ja, im Prinzip nein. Es war ja, in dem Augenblick haben wir nichts gemacht. Wir haben sie ja im Prinzip nicht belebt. Es ist ja unsere. Unsere Kunst. Oder unsere. Unsere kleine Gruppe. Alex und Eric von zwei Mann Band haben wir viermal schlafen lassen und die ist auch eingeschlafen, fand ich. Und die muffelt so in mein System rein und habe irgendwie die ganze Zeit gedacht. Ich würde zwar gerne. Nein, ich habe gerade keine Energie, etwas zu ändern, weil ich nicht weiß, wie ich es machen soll. Und ich bin auch ganz froh, mal gerade nichts damit zu tun zu haben. Aber ich merkte, dass es trotzdem immer was in mir ist, was unzufrieden ist, weil es nicht abgeschlossen ist, weil es nicht bearbeitet ist, weil es nicht weitergeht, weil es da ist.

Da ist kein Ende gewesen.

Das war so Pup. Wir lassen was auslaufen. Was. Was man aber nicht auslaufendes kann. Und das fängt dann irgendwann an zu stinken. Und das war ich. Morgens ein Gedanke, zwischendurch Gedanken und immer ein schlechter Gedanke. Einer, der mich runtergebracht hat. Nicht einer, der mich, der mich hat irgendwie fröhlich sein lassen. Also hoch schwingender Gedanke oder sowas, sondern es war immer alles so! Ach ja, das ist ja auch noch so, ne? Und dann. Was total toll. Dann ist aber auch anzugehen und zu sagen

Nee, ich möchte da jetzt was gegen tun.

Das war eigentlich für mich schon der springende Punkt zu sagen, nicht völlig ergebnisoffen irgendwie ranzugehen. Ich möchte diese Situationen, die wesentlich für mich gerade darstellt, also als was unabgeschlossen ist, was bei mir schlechte Gefühle hervorruft, zu verändern. Entweder es wirklich nach dem Kammerflimmern irgendwie wiederzubeleben oder eben zu sagen Ja. Rest in Peace. Aber dann bitte auch mit Peace. Also Frieden.

Mit Peace und mit Beerdigungen.

ERIK: Ja, genau.

ALEX: Vielleicht auch die Leiche im Keller ausräumen. Nicht weiter vor sich hin stinken lassen. Zu sagen. So genau jetzt bringen wir die unter die Erde und gut ist.
ERIK: Das wäre eine Möglichkeit.
ALEX: Ja, wir wissen genau. Also mir ging es in der Zeit ähnlich. Ich habe tatsächlich jeden Tag viel Zeit mehr oder weniger damit verbracht, über das Thema nachzudenken. Also da war ständig irgendwas in meinem System, in meinem Kopf, in wo auch immer. Also ständig war irgendwie ein Gefühl dazu und auch tatsächlich ein Gefühl von Es ist nicht abgeschlossen, es ist.

Es ist nicht geklärt.

Es ist. Nichts. Was. Was ich jetzt. Ja. Was. Was. Irgendwie. Aus dem weg. Geräumt ist. Sondern es liegt. Irgendwie rum. Es liegt da irgendwie rum und man stolpert permanent drüber. So hat sich das angefühlt. Andererseits hat sich in der Zeit, gerade in den drei Wochen, von denen wir ja erzählt haben, wo so gar nichts stattgefunden hat, sich für mich auch unfassbar befreiend angefühlt. Also nicht unfassbar falsch. Es hat sich insofern befreiend angefühlt, als dass ich tatsächlich keine Verpflichtungen gespürt habe, weil wir haben uns ja auch extrem viel Arbeit gemacht.

Wir haben uns ja auch extrem viel vorgenommen, möglicherweise zu viel.

Das werden wir rausfinden. Aber es war einfach extrem viel zu tun, weil die Frequenz auch sehr hoch war, die wir uns vorgenommen haben. Und insofern war einfach ständig was zu tun. Und in den drei Wochen habe ich einfach nichts gemacht oder so gut wie nix dafür. Und das war tatsächlich, was mir plötzlich echt viel Zeit gebracht hat. Ich hatte plötzlich Zeit und das hat auch wirklich gut getan. Also ich bin rausgegangen.

Ich habe gelesen, ich habe in der Zeit wirklich mal nix gemacht.

Und solche Dinge haben und da ist mir erst einmal aufgefallen, wie viel Energie ich da tatsächlich reingesteckt hatte und wie viel ich da auch wirklich gemacht habe. Und insofern hat mir die Zeit wirklich auch gutgetan. Ja, wollen wir. Wollen wir mal auf dieses Thema? Was hat also ihr habt ihr dann bei Cornelia Köhler? Das ist unsere Ausbildungen aus der

Transformationstherapie, die uns einen Tag durchgecoacht hat.

Wir haben vom. Kurz nach zehn angefangen und irgendwie bis abends um halb sieben oder so was waren wir bei ihr. Und. Was die mit uns gemacht hat, war Ich weiß immer noch nicht, was da eigentlich so genau passiert ist, aber das war schon.

Es war für mich zumindest völlig anders als das, was ich erwartet habe.

Völlig anders? Oder was man vielleicht aus solchen. Team Coachings oder wie auch immer jetzt. Normalerweise kennt.
ERIK: Das hatte schon was Magisches also früher hätte ich gesagt Spooky, weil das irgendwie so alles was mit energetischen Kräften und so weiter zu tun hat, war für mich immer spooky. Deshalb spuken.

Irgendwie nicht. Nicht wirklich real. Aber das war magisch.

Muss ich einfach sagen. Das war. Sie hat uns. Ohne jetzt Ganzes und nicht ganz ins Detail zu gehen, wollte ich jetzt mal sagen, sie hat uns im Prinzip aufgezeigt, was in uns los ist, was zur Folge hat, dass es so nicht funktionieren konnte. Und das ist das Beeindruckende. Da kann, da gibt’s. Und das fand ich auch so schön.

Es gibt nicht irgendwie einen, der jetzt Schuld hat, also der Schuld auf sich geladen hat.

Finde dieses Wort Schuld sowieso ein total schwieriges. Aber das gibt es überhaupt nicht für mich, sondern es gibt nur Voraussetzungen, die bei dir sowie bei mir was ausgelöst haben, dass wir beide nicht zusammenarbeiten konnten. Themen, also wirkliche, echte Lebensthemen, die zum Teil beim Bei mir muss ich mal ganz kurz rechnen 45 Jahre alt sind, tief in mir herumspuken, dass ich mit Alex nicht richtig Arbeit konnte. Verursachte. Sag mal, und dann haben wir das bearbeitet.

Dann haben wir das gelöst und geweint. Richtig gelöst.

Also wirklich lösen lassen heißt auch mal loslassen und auch mal die Zwänge abbauen und so. Und mal auch wirklich laufen lassen. Die Energien laufen lassen. Und das war wirklich auch ganz schön bewegend. Und dann wusste ich, dann war der Druck plötzlich raus und dann ging alles viel einfacher. Und du hast ja auch ähnliches erlebt.
ALEX: Ja, wir haben es zusammen erlebt.
ERIK: Ja, das war jetzt meine Seite. Bei dir war ja auch so viel los. Es war wirklich ein fantastischer Tag. Und seitdem können wir wieder zusammen lachen, weil wir die Dinge gelöst haben, die uns davon abhalten, miteinander was auf die Beine zu stellen.

Also zusammen zu arbeiten, zusammen das Happy Work zu haben.

ALEX: Das man sozusagen ja, also um das mal so ein bisschen konkreter zu machen. Ich bin ja dann immer dafür, dass wir den Leuten, den Leuten auch wirklich erzählen, was das, was da passiert ist. Und jetzt, wie gesagt, allzu sehr ins Detail zu gehen, darum geht’s letztendlich gar nicht. Aber wir haben damit angefangen, das Kornelia mal so ein bisschen hinterfragt hat.

Was sind eigentlich die Stärken, die von uns?

Also was sind meine Stärken, was sind deine Stärken und wie passen die eigentlich? Eigentlich passen die ja super zusammen wird. Also wieso zwei Puzzleteile ineinander? Das war aber nur ganz kurz, weil das war ja eigentlich das, was war. Da dachte ich noch To dos gehört da dazu. Das passt dahin. Aber dann ging es ja.

Das ist auch das, was der Kopf sagt. Der Kopf sagt Das passt doch super.

ALEX: Ja. Die Birne genauso und trotzdem hat es nicht funktioniert. Und die Frage ist natürlich warum hat es nicht funktioniert? Und letztendlich haben wir rausgefunden, wie gesagt unter genauer ins Detail zu gehen. Das ist sozusagen Komponenten. Bei dir gibt, die mich triggern und umgekehrt. Also dass ich dich auf eine gewisse Art Weise trigger und du mich. Und das hat ganz, ganz viel mit dem zu tun, was bereits in unserem System irgendwie gespeichert ist. Was wir schon einmal erlebt haben. Und natürlich meistens sehr früh erlebt haben. Und da, das ist das, wo du vorhin gesagt hast,

Wo die kleinen inneren Kinder hochgekommen sind.

Die dann gesagt haben Nein, ich habe recht, ich habe recht, ich habe recht und der nicht so! Also wie, wenn man so zusammen im Sandkasten sitzt und sich gegenseitig die Schaufel übers haut. Beim Ende?
ERIK: Genau. Ja klar. Aber es ging auch viel darum, eben das ja so alte Sachen aus meiner Schule Schulzeit z. Wo ich das Gefühl hatte, nicht gut genug zu sein. Oder wo. Wo mir Menschen auch das Gefühl gaben, du taugst nicht zu irgendwas. So oder. Bei dir wird es. Wird es. Schwieriges Leben. Usw. Und meine schulischen Leistungen waren dann ja auch nicht so gut. Und das hatte dann aber vielleicht auch damit zu tun und so weiter. Und ja, wenn man.

Und das spukte immer noch in meinem System.

So, und wenn ich dann auch mal vielleicht unter Druck kam. Dann ging das für mich einfach nicht mehr so. Und dann bin ich, habe ich gesagt, nur bevor ich irgendwas falsch mache, mal lieber gar nichts. So und dann ja so kam dann eins zum anderen. So kommt Unverständnis. Aber alles herrührend aus dies, aus diesen Kindheitsgeschichte. Ja und ja. Und das ist immer noch so unfassbar für mich. Was du da haben wir. Und das hat ja fast jeder irgendwie ein paar Steine von seinen Eltern vielleicht oder Lehrern oder hier Kindergärtnerin und so weiter.

Den Rucksack gepackt bekommen, die heute noch drücken, die heute auf der Seele liegen.

Und die dich nicht so sein lassen und nicht in dein Potenzial kommen lassen. Und ja schön, dass mal so nochmal ganz praktisches Beispiel an uns beiden, dass gelernt zu haben. Insofern ja super, ja.
ALEX: genau das Besondere da war. Weil das finde ich nach wie vor faszinierend. Bei der ganzen Geschichte mit Aufstellungsarbeit,

Energetische Aufstellungsarbeit.

Das heißt also, ich wurde ja in meinem meine unterschiedlichen Familiensystem reingestellt. Ich durfte mich natürlich auf meinen eigenen Platz stellen und ihr, also du hast dann jeweils eine Rolle übernommen, mein Vater, mein Bruder je nachdem und Cornelia dann jeweils eine andere. Und und und. Die Magie ist passiert. Also das, was dann passiert ist, ist unfassbar unfassbar. Nach wie vor unfassbar für mich. Also von daher.

Aber Kornelia ist sowieso genial.

Genial ist in der Beziehung. Also sich für Aufstellungsarbeit interessiert. Die Cornelia ist da mit Sicherheit die allererste Adresse.
ERIK: Also ja und sie kann mit Herz und Verstand. Ich finde die Herzens klug. Was sie da macht und kann so unglaublich viel lösen, ohne dass du. A ganz viel drüber nachdenken muss, ohne dass du ganz groß in irgendwelche Sitzungen gehen muss. Sondern einfach durch Spüren, durch Fühlen, durch Verändern deines eigenen Systems, durch Aufstellung. Es war einfach fantastisch.
ALEX: Magic Ja, Madhya. So! Eric. Wie geht es weiter mit uns?
ERIK: Ja.
ALEX: Also die Überschrift wird lauten Hier über das Ding wird lauten.

Wir haben uns getrennt.

Habe ich mir schon überlegt.
ERIK: Ha, ha! Verpennt. Ja, okay.
ALEX: Ja, vielleicht doch. Mal gucken. Ich weiß nicht.
ERIK: Ich. Ich bin da nicht ganz sicher.
ALEX: Nein, wir lösen natürlich auf, dass das nicht so ist. Ist ja klar. Ja, genau. Also es ist nicht so. Wir werden uns nicht trennen. Aber wir werden den Druck rausnehmen. Ja, wir haben ja in der Vergangenheit. Wir hatten einmal pro Woche einen Podcast. Wir hatten einmal die Woche einen Montagsimpuls. Wir haben uns zuletzt vorgenommen.

Einmal die Woche noch einen Kunsido zu machen.

oder Kunsido. Den kann man jetzt betonen, wie man will. Also eine Zusammenkunft für Männer. Und das sind natürlich schon mal drei Termine pro Woche, sag ich mal, die schon heftig sind. Also das auf die Reihe zu kriegen, auch die Werbung dafür zu machen, die Dinge vorzubereiten, inhaltlich auszugestalten usw. Und dann natürlich auch zu verbreiten, also in die Kanäle zu schubsen usw. Also wir sind ja. Wir sind, ja haben eine

Eigene Website. Wir sind auf Facebook, auf Instagram, auf YouTube.

Und das ist natürlich entsprechend. Immer sozusagen anzupassen und dann rauszubringen ist einfach. Also wenn du dann noch ein bisschen was anderes zu tun hast, noch einen Job nebenbei, weil das geht ja auch darum, dass wir Geld verdienen, dann ist das schon heftig. Und das setzt einen unter Druck und diesen Druck nehmen wir einfach mal raus. Das heißt aber nicht so haben wir uns, wenn ich das jetzt mal so einfach so sagen darf. Du ergänzt mich bitte noch, wenn doch was fehlt.
ERIK: Ich höre ganz genau zu.
ALEX: Das heißt natürlich nicht, dass es nie mehr einen Podcast geben wird oder nie mehr einen Montagsimpuls oder nie mehr dieses oder jenes oder Kunsido. Sondern wir machen das zunächst einmal so, dass wir sagen

Jeder für sich in seinem Tempo.

Das, was ihm so einfällt, das kann er nach draußen bringen oder eben auch nicht. Jetzt steht erst einmal der Sommer an. Du bist dann auch weg. Da kommen wir auch nochmal zu gleich. Ich habe auch gerade so ein paar Themen am Laufen, die ich gerne noch klären möchte für mich.
Also da wird nicht allzu viel passieren. Es wird etwas passieren, aber nicht allzu viel. Und wir werden regelmäßig in einem Pasha unregelmäßig, unregelmäßig oder auch unregelmäßig regelmäßig, je nachdem, wie ich das jetzt drehen will, einen Newsletter verschicken, wo wir so ein bisschen informieren. Das einzige, was wir gerne auf jeden Fall noch durchführen würden, sind die

MANNDAS 21, 2021, 15. bis 22. September.

Ja, mal gucken. Wir brauchen zehn bis zwölf Leute, haben wir gesagt, weil drunter macht es für die Teilnehmer keinen Sinn. Und für uns macht es auch nicht so viel Sinn, obwohl wir auch mit einer Handvoll Leuten gerne auf Lesbos Urlaub machen. Aber so als Seminar und das, was wir da ebenso vorhaben und rüberbringen wollen, ist glaube ich eine Untergrenze von 10 bis 12 12 eher auf jeden Fall besser als nur mit einer Handvoll Leuten das zu machen. Genau. Aber auch das ohne Druck. Es passiert, wenn es nicht passiert, passiert es nicht. Um dann einfach mal zu gucken, wie wir da an dem Thema jetzt insgesamt. Ja, weiter weiterkommen wollen. Jeder so für sich, oder? Genau.

ERIK: Genau so haben wir es vor. Es war. Es gibt. Nichts. Zu ergänzen. Einfach. Den. Den. Druck rausnehmen. Die.

Unseren Spaß, den ich jetzt wiedergewonnen habe, an Alex und Eric auch beibehalten.

Und wir gerade auch festgestellt haben, dass der Druck auch ein bisschen was tönendes ist. Wenn wir einen ein Podcast machen, weil wir Bock darauf haben, ist das was anderes als wenn wir einen Podcast machen, den wir einfach mal machen müssen. Haben wir festgestellt. Und das zumindest meine Feststellung. Und deswegen machen wir die Dinge, wenn wir sie machen wollen und die

Manndays sind für mich ein ganz großes Ziel immer gewesen.

Weil ich es selbst zweimal erlebt habe, wie es ist. Seltsamerweise auch auf Lesbos. Wie es dort sich zu entwickeln und weiterzukommen. Und. Und ich glaube, gerade für Männer ist es nochmal, wenn wir unter uns sind, eine vielleicht nochmal gewinnbringende Woche, als wenn wir Frauen mit Frauen gemischt das Seminar dort machen würden.

Ja, dieses dort gemeinsam miteinander zu wachsen, sich den Themen zu stellen.

So wie wir es praktisch gemacht haben, weil jeder hat diese Konflikte in sich und sich diesen Konflikten zu stellen. Aber offene, wohlige Art aber ist eine erleichternde Art und Weise, nicht irgendwie. Das klingt so Konflikte stellen, das klingt immer so Oh, harte Arbeit. Da ist aber Trübsinn und so weiter. Nein, überhaupt nicht. Gegenteil. Und sich dort mit den Männern, diesen Themen und Konflikten zu stellen, die sie vielleicht heute noch davon abhalten, in die Männlichkeit zu kommen, ist fantastisch. Und ich würde es zu gerne machen und würde mich riesig freuen, wenn wir zwölf Teilnehmer oder gar mehr zusammenbekommen würden.
ALEX: Ja. Aber

Im Vordergrund steht, dass es eine Auszeit ist, dass es darum geht, aus dem Alltag raus zu gehen.

Dass es darum geht, mal die Dinge hinter sich zu lassen und einfach mal zu gucken Was tut mir in dem Moment gerade gut. Und was sind die Themen, die ich gerne bearbeiten möchte? Es müssen keine Konflikte sein, sondern auch die Frage Soll es so weitergehen? Möchte ich nach wie vor 60 Stunden die Woche arbeiten oder können sie auch ein paar weniger werden?
Und die Frage dann Wie geht das? Ja, und das ist kein Business Seminar, sondern es ist schlicht und ergreifend eine Selbstreflexion und wenn du so willst auch eine Selbsterfahrung in der Gruppe.

Und die Gruppe ist unfassbar wertvoll für die Spiegelung, für das Feedback, was du bekommst.

Und insofern ist das das Format, was dir einfach hilft, auf andere Gedanken zu kommen und neue Ideen zu entwickeln. Und nicht zwingend jetzt, da heulend jeden Abend. Nein, nein, nein, nein, das ist nicht das, was wir vorhaben.
ERIK: Nein, überhaupt nicht. Und ganz ehrlich, das darf ich jetzt wieder richtig Bock drauf seit dem 17.06. Weil wenn da zwei Kartoffeln da versuchen, ein Seminar zu halten, dann wird das nix. Und jetzt stehen da nicht mehr zwei Kartoffeln, sondern jetzt stehen da zwei, die mit sich im Reinen sind. Die Strahlen,

Die eine gute Ausstrahlung haben, die Bock darauf haben und die toll kommunizieren, wertschätzend miteinander umgehen.

Und heute können wir das. Da bin ich ganz sicher.
ALEX: Und diese Podcast Folge ist gewissermaßen Teil unserer Kommunikationsmaßnahmen dazu. Also dass wir sozusagen jetzt ein Kapitel in unserem gemeinsamen Leben sozusagen erst einmal abschließen und ein neues Kapitel aufmachen. Auch da wissen wir noch nicht genau, wie es aussehen wird, aber es wird ein anderes Kapitel sein als das erste. Und was mir eben wichtig war, dass wir auch rüberbringen, dass es möglich ist, Konflikte zu lösen. Jetzt sind wir zwar noch nicht so lange unterwegs zusammen. Das ist jetzt ein gutes halbes Jahr, eher ein Dreivierteljahr davor. Also Business mäßig, muss man sagen. Davor eher anders. Da haben wir uns eher kennenlernen dürfen. Aber so im Business haben wir uns jetzt nochmal ganz anders kennengelernt.

Und das, was mir eben wichtig ist, dass sich Konflikte dieser Art lösen lassen.

Und ich glaube, die lassen sich auch lösen, wenn man bereits seit zwei Jahren, drei Jahren, 15 Jahren zusammenarbeitet, sich irgendwann in eine Ecke reingefahren hat. Und da weiß ich, von was ich. Weil ich bin jetzt seit 15 Jahren 14 Jahren verheiratet mit meiner zweiten Frau und wir sind seit 17 Jahren zusammen. Und wenn wir nicht das Prinzip angewandt hätten, immer wieder aufeinander zuzugehen, immer wieder miteinander zu reden und auch mal ich sage mal ja auch mal vielleicht jemand anderes drauf gucken zu lassen zusammen, dann geht das schief, dann geht das schief.

Und wenn du nicht miteinander im Gespräch bleibst, ja, dann geht es schief. Also bleib im Gespräch.

Und das Wichtige ist einfach, dann gegebenenfalls auch mal über seine eigene Hürde zu gehen und zu sagen So jetzt, ich lasse mich drauf ein und sich drauf einlassen. Das war glaube ich auch ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor bei unserem Coaching. Sich drauf einlassen und zu und dann meine Erkenntnis, daraus nicht zu fragen wo habe ich recht?

Sondern zu gucken, was der andere eigentlich meint. Was ist das Thema beim anderen?

Also zu versuchen, den anderen zu verstehen, dann kann das glaube ich funktionieren.
ERIK: Genau. Und auch ganz klar festzustellen, wo ist mein Anteil an der Situation. Also das können ja mal zwei zum Tango und wo es mein Teil, wo kann ich an meiner Einstellung arbeiten? Weil das ist ja das, was ich am meisten beeinflussen kann. Und zu den Konflikten sind ja auch häufig innere Konflikte, also Konflikte, die du mit dir selbst hast. So einfach, so alt. Glaubenssatz: Ich muss durchhalten bis zur Rente.

Und da war ich nur als Beispiel gesagt. Und will ich das wirklich?

Manchmal sage es ja auch Nerven. So will ich das. Ist das wirklich mein Thema? Und ich muss Ihnen jetzt auf 15 Jahre in einer Firma arbeiten, in der ich mich jeden Morgen irgendwie so mein Körper mit hinschleppt? Oder gibt es auch da Auswege aus einem Konflikt, der mich nachher glücklicher sein lassen wird? Also das häufig ja nicht nur einen Konflikt im Außen, sondern auch ein Ja. Aber die Themen zu lösen und daher klarer zu sein und mehr. Bei sich zu sein. Also noch mehr Identität danach zu haben nach so einer Woche. Und diese tollen neuen Erkenntnisse mit besonderen Menschen teilen zu können, ist unschlagbar.
ALEX: In diesem Sinne vielen Dank!
ERIK: Vielen Dank auch dir! Alex.

ALEX: Euch da draußen fürs Zuhören und Erik fürs Dabeisein heute.

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