Podcast #014

Wie Du einfacher mit Stresssituationen klarkommst.

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Kennst Du das? Du hast es eilig, weil Du spät dran bist und findest Deinen Schlüssel nicht.

Wie geht es Dir in so einer Situation? Bleibst Du ruhig und gelassen? Gehst Du erstmal in Dich und dann ganz systematisch auf die Suche?

Oder wirst Du vielleicht doch ein bisschen panisch? Oder Du fluchst wie ein Rohrspatz. Du ärgerst Dich. Vielleicht sogar über Dich selbst? Wie konntest Du auch nur wieder so nachlässig sein? Du hast Dir doch schon hundertmal gesagt: „Hänge den Schlüssel gleich ans Brett.“

In dieser Folge sprechen Alex & Erik darüber, wie Du in solchen Situationen nachsichtiger mit Dir selbst wirst und so mehr Gelassenheit in Dein ganzes Leben ziehst.

Höre in die neuen Podcastfolge von Alex & Erik rein und lasse Dich inspirieren.

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Transkript zum Lesen:

Wie Du einfacher mit Stresssituationen klarkommst.

 

ERIK: Podcast.

ALEX: Podcast Nr.

ERIK: Gefühlt 125, aber ich glaube, es sind erst

ALEX: 14 oder 15 Kinder, je nachdem wie er rauskommt. Ich habe ja noch einen in der Reserve. Jetzt muss ich mal gucken, ob bei denen jetzt erst einmal unter den anderen.

ERIK: Naja, was war das für eine Reserve? Was hast du da?

ALEX: Das war das Interview mit dem David Leon.

ERIK: David Lyon. Das ist David. Das ist David. Was macht den so besonders, dass er das du dich mit dem unterhalten wolltest.

ALEX: David ist auch Männer Coach.

ERIK: Ah ja.

ALEX: Genau. Und hat vor einiger Zeit hatte er ein relativ großes Event veranstaltet Online Event, den Involvement Summit und darüber haben wir gesprochen und überhaupt über die Frage Was ist eigentlich, was ist so seine Philosophie, wo gibt so eine Thematik hin? Was sind seine Erkenntnisse auch aus diesem Sammet gewesen? Welche Unterschiede gibt es quasi zwischen Männern im internationalen Vergleich? Also insbesondere zwischen europäischen Männern und amerikanischen Männern? Dass waren so Themen.

ERIK: Das ist ja spannend. Okay wow. Und wie schneiden wir ab? Jetzt mal ganz grob. Na ja, das interessiert mich jetzt. Jetzt hast du. Hast du mit der Sprache angefangen? Irgendwie hier. Jetzt will ich auch wissen, ob ihr erster, Zweiter oder Dritter geworden sind.

ALEX: Das kommt drauf an, wie du es siehst und definierst. Also was ist, was er sagt, ist das. Ich sage mal das Prinzip, das männliche Prinzip in USA doch noch stärker zutage tritt und wir Männer in Europa doch eher verunsichert sind, was das Thema angeht. Das hat jetzt, jetzt kann man das pauschal gut oder schlecht finden, aber er sagt z.B., dass das

Macho Thema ist in Amerika doch eher noch stärker als hier.

Und ob ich das jetzt so haben will, weiß ich gar nicht. Aber ja, das ist natürlich echt nochmal ein spannendes Feld. Also die Frage was ist denn. Ja, echte Männlichkeit. Was ist wirkliche Männlichkeit?

Wann bist du als Mann wirklich in deiner Kraft und tust nicht nur so, als wärst du in deiner Kraft?

Und Machogehabe ist ja in der Regel etwas, wo du einfach nur so tust, als ob. Aber die Wahrheit dahinter ist, dass du auch Angst hast, dass du unsicher bist, dass du gar nicht weißt, wie du wirklich bist und wo die Reise hingeht mit dir und du deswegen diesen Macho raushängen lässt, weil du glaubst, dass das männlich ist. Aber das ist ja gar nicht die Wahrheit.

ERIK: Ja, also ich kann mit Amerika relativ wenig anfangen, jetzt als Vergleich. Aber ich kann Neuseeland. Ich kenne Neuseeland ziemlich gut. Ich war da insgesamt schon fünfmal Wochenlanges, hab da Freunde und so. Und habe dort festgestellt, gerade wenn man mal nicht als Tourist da ist, sondern einfach so eintaucht in deren Mentalität und in deren Leben und Alltag, dann merkt man auch, dass es dort noch viel getrennter ist zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit und Männlichkeit. Viel, viel, viel offensichtlicher ist, weil da gehts, da wird nicht gefragt, wer kümmert sich hier ums Barbecue oder sowas, sondern das ist klar,

Der Mann macht Barbecue.

Und die Männer stehen mit der Bierflasche drum rum und die Frauen sitzen am Tisch. Den, den sie gedeckt haben und Blümchen drauf gestellt haben und die Butter noch in kleine Höschen gemacht haben. Und die Männer stellen Bier, Barbecue und unterhalten sich übers Rugby. Ja, das kenne ich von hier war auch echt. Ja, okay. Fand ich dort extrem ausgeprägt. Weil es bei hier gibt’s eigentlich. Ich kenne das so hier ist immer

Zwei, drei Männer sitzen dann auch bei den Frauen am Tisch.

Also fand ich das und das ist da auch komplett unerwünscht. Also das wäre auch das No-Go. Also da würde man nachher sagen was mit euch nicht richtig. Na also, dann wird erzählt, wer würde für die Blues gegen die Hurricanes mit Rugby gespielt haben. Und ob der eine Try richtig war, der fast weiß ist. Das ist das, worum es sich da dreht.

Sehr, sehr klare Aufteilung.

ALEX: Ja. Ich nehme an, das ist. Das ist ähnlich in Amerika. Ja, genau. Genau. Ja. Super interessant, ja. Kommt dann auch demnächst per Fädelt. Entweder diese oder nächste Woche. Das müssen wir jetzt mal sehen.

ERIK: Ja, genau. Okay. Ja, bei uns geht’s ja jetzt mal irgendwie um das Thema. So ein bisschen.

Wie gehst du eigentlich in Stresssituationen mit dir um?

Das ist meine Frage jetzt für dich so aus dem Impuls heraus.

Wenn bei dir mal was nicht klappt.

Du hast jetzt eher dir etwas vorgenommen, du hast ein Plan gemacht. Plan. Und Ausführung klaffen unglaublich auseinander. Also das funktioniert nicht. Was weiß ich bei dir wahrscheinlich. So ein technisches Ding. Was weiß ich. Du hast irgendetwas geplant, etwas Technisches und das Internet versagt. So z.B. Du kommst nicht weiter. Oder du hast was gemacht. Wo? Das Internet braucht es. Plötzlich kackt es ab. Und. Du musst nochmal von vorne anfangen oder du musst was neu konzipieren deswegen oder es funktioniert halt einfach nicht so, wie du das gedacht, dass irgendetwas jemand grätsche dazwischen irgendwie der liebe Gott, schmeiß den Balken zwischen die Speichen.

Ja was? Wie reagierst du in Stresssituationen? Wie gehst du dann mit dir um?

Das ist nämlich eine ganz schöne Frage.

ALEX: Ich mach’s gehend.

ERIK: Also du bleibst ruhig und gelassen. Und das war es dann. Sein Puls bleibt in dem gleichen Rhythmus. Du Black, dein Lächeln bleibt auf dem Gesicht. Danke. Jetzt mal die Wahrheit, bitte.

ALEX: Ja, ja, das kommt. Das kommt einfach drauf an. Das kommt drauf an. Es kommt vor allen Dingen darauf an, zu welcher Tageszeit das ist.

Wie hoch mein Stresslevel bereits ist.

Und worum es letztendlich auch geht. Also es gibt natürlich Situationen, da kannst du das überhaupt nicht brauchen. Ich kann mich erinnern, dass das alles schon passiert ist, während ich vor 20 Leuten in einem Workshop stand. Ja, und du hast natürlich ganz wenig Lust drauf, dass das dann ausgerechnet passiert. Und dann hast du natürlich auch

Sehr schnell Puls und Druck.

Und alles und hast überhaupt keinen Bock mehr auf den Scheiß. Also da kannst du natürlich dann richtig mit umgehen lernen, nämlich indem du dann erst mal wirklich runterkommst, irgendwie die Leute ins Mittagessen oder in die Kaffeepause schickst und sagst So, jetzt muss ich mir erst mal drum kümmern oder du hast jemand zum Glück, der sich drum kümmert usw.

Oder du musst halt improvisieren.

Klar, aber es gibt natürlich auch Situationen. Ich sag mal, da ist es nicht ganz so tragisch. Da haste dann ein bisschen mehr Zeit und Ruhe, auch wenn du vielleicht dir etwas anderes vorgenommen hast und dann rauscht irgendwas ab. Und also mit meinem alten Computer hatte ich das regelmäßig, dass ich dann ständig irgendetwas fixen musste oder so irgendwas. Und dann kann es natürlich auch durchaus mal einen Ticken länger dauern und das nervt. Aber ich.

Ich gehe es an. Ich gehe es an.

Also. Es hat ja sowieso keinen Zweck. Ich meine, muss da irgendwie durch. Entweder machst es gehend oder lässt es bleiben. Aber wenn du es bleiben lässt, kannst du auch deine Arbeit nicht mehr weitermachen. Und deswegen muss man da durch. Also da bin ich nicht der, der jetzt da irgendwie den Tisch umschmeißt und irgendwie alles gegen die Wand schmeißt und so weiter. Also so kriegst du mich. Schaffst du nicht. Ich habe da ja andere Themen

ERIK: Oder ein anderes Beispiel Du willst aus dem Haus ist es. Du hast es auch ein bisschen eilig und du findest den blöden Schlüssel nicht.

ALEX: Naja, das Thema

Selbst- und Fremdwahrnehmung ist da durchaus auch so Thema.

Also ich finde mich dann immer noch vergleichsweise ruhig. Ich selbst aber mein Umfeld merkt jetzt geht grad gar nix, jetzt grad gar nix mehr mit dem und jetzt lassen wir ihn besser in Ruhe. Das ist dann auch besser so. Also wenn mich dann noch einer blöd von der Seite angequatscht wird, dann irgendwie der Kleine kommt und irgendwie noch was haben will und mir dann auch noch irgendwie erklärt er, dass ich doof bin oder so.

Und dann ist es dann auch schwierig mit mir.

ERIK: Ja, dann gehen wir ja mit uns selbst in der Regel nicht gut um. Also ich kenne das zumindest von mir. Wenn, wenn, wenn da so. Also entweder brauch ich mein Schlüssel, glaube ich hatte die oder das Handy Handy suchen. Ja, man muss los und das Handy ist irgendwo. Und man hat gerade natürlich auch keinen, der einmal kurz anrufen kann. Also bei meiner Partnerin, die ihr Handy nicht findet, dann sagt sie mal ruft mich doch mal kurz an und dann irgendwo klingelt es und dann weiß ich auch, dass mein Handy. Aber wenn du das eben nicht hast, sondern gerade alleine bist oder so. Ja, die Masse.

Also ich bin dann fürchterlich.

Also ich. Ich sagte Mensch, wo ist denn das? Und dann werde ich ungeduldig. Und dann immer suche ich dich. Es ist völlig unsinnig. Ich suche nicht immer dieses Handy. Aber wenn ich es dann einmal suchen muss, was vielleicht einmal im Vierteljahr loskommt, dann ist es ihm. Also suche ich dieses Handy und es ist jedes Mal das Gleiche. Und warum bin und das passiert ja sowieso immer nur mir. Alle anderen sind ja so organisiert. Und dann kommen so selbst Verurteilung und so ein Kram manchmal.

Gott sei Dank habe ich das soweit im Griff und hinter mir mit ein paar Strategien.

Oder wenn man eben diesen berühmten Schlüssel sucht. Was macht man dann? Manche suchen ja fünfmal am selben Ort wieder. Also die sind dann so panisch, suchen alle Manteltaschen durch und dann fangen sie nochmal an, alle Manteltaschen zu suchen, obwohl sie es ja schon getan haben.

ALEX: Ja, das kenne ich.

ERIK: Ja, genau.

ALEX: Fünfmal die Jacke durchsucht und immer noch nicht drin.

ERIK: Genau. Als hätte sie plötzlich drei Taschen mehr, als sie vorher gehabt hätte. Also völliger Irrsinn, ja. Das so zu tun. Aber wir tun es. Warum tun wir das? Also wäre das nicht eigentlich viel sinnvoller zu sagen?

Ich find gerade meinen Schlüssel nicht. Interessant.

Ich koche mir meinen Tee und dann setze mich mal hin.

ALEX: Ja, aber ich will doch weg.

ERIK: Und überleg, wo ich den das letzte Mal gesehen habe. Und ich wette mit dir beim Tee kochen fällt dir das schon ein.

ALEX: Aber ich will doch weg. Ich habe es doch eilig.

ERIK: Aber effektiver wäre es bin nicht hundertprozentig sicher. Zu 90 Prozent der Fälle wäre es effektiver. Tatsächlich. Ich muss ja kein Tee kochen. Aber sich hinzusetzen,

Zwei, dreimal tief durchzuatmen, zur Ruhe zu kommen.

Und mal wirklich zu sagen Wo hatte ich denen denn das letzte Mal? Oder wo habe ich was aufgeschlossen oder. Sich irgendwie bewusst der Sache zu nähern und in Ruhe der Sache zu nähern, anstatt dieser Panik Situationen oder in diesem Stresslevel, wo ich mir eh nix einfällt.

Also warum ist es so, dass wir uns das antun?

ALEX: Ja, gute Frage. Und warum ist das so?

ERIK: Ja. Sag mal warum ist das so? Du hast gerade gesagt, du warst das auch manchmal und dann soll dich bloß keiner ansprechen. Du sagst aber dann Ja, Eigenwahrnehmung gestern ist noch ein bisschen milder, aber deine Außendarstellung scheint ja relativ bedrohlich zu sein, wenn sich schon keiner mehr ansprechen darf.

ALEX: Ja, allerdings. Ja, das ist eine gute Frage jetzt. Habe ich die passende psychologische Theorie dazu leider nicht parat, hat das eine das eine ist. Natürlich kennt man das von sich selbst, das ist doch klar. Natürlich bin ich so und ich kann mir jetzt ad hoc hier was ausdenken, warum ich so bin. Oder ich kann eine Erklärung finden, warum das so ist. Natürlich hat das was mit seinem eigenen Anspruch zu tun. Ich nicht.

Natürlich hat das auch etwas mit Angst zu tun. Ich will pünktlich kommen.

Und merke, dass ich in Panik geraten, weil ich dann möglicherweise nicht pünktlich komme, weil ich sozusagen verinnerlicht habe, dass man pünktlich ist. Und dann könnt ihr was der Kuckuck, was passieren. Ich meine, in dem Moment ist man ja auch nicht fähig, rational zu denken. Es setzt ja was aus.

Das rationale Denken setzt in dem Moment ja aus.

Und das ist, das ist Altesten. Das ist ja ein alter Mechanismus. Also dann geht ja irgendwas aus deinem, aus deinem Frontalhirn irgendwo anders im na wo dann die Instinkte lauern und die wissen dann schon, was zu tun ist. Oder die übernehmen dann sagen wir es mal so, die übernehmen dann einfach und dass dann keine Chance mehr.

ERIK: Ja, du. Plan im Kopf was? Wie es zu sein hat. Naja, was sie in dem Moment an Kopf 14:30 will ich das Haus verlassen?

ALEX: Ja, natürlich.

ERIK: Alles war Spitz auf Knopf. Aber es war alles noch im Rahmen der Zeit. Findest du diesen scheiß Schlüssel nicht? Das heißt,

Dein ganzer Plan, wie du es dir vorgestellt hast, geht plötzlich nicht.

ALEX: Ja genau. Und dann? Und dann geht ja der. Dann geht ja ganz schnelles, ganz schnelles Kopfkino los, was da möglicherweise alles passieren kann. Das geht ja so schnell, dass du es wahrscheinlich gar nicht mitkriegt und dann passiert das, was ich sage.

Eine andere Hirnregion übernimmt. Dein rationales Denken setzt aus und du bist nur noch in Panik Modus.

Ja und dann ist natürlich klar, wenn du dann bewusst dich dafür entscheidest, rauszugehen aus dem Panic Modus, dich hinzusetzen, Tee zu kochen und das erste Mal ziehen zu lassen, dann kommen natürlich auch wieder die Gedanken zurück. Dann kommt das Denken wieder zurück. Und dann hast du auch eine Chance, aus dieser Situation rauszukommen. Aber diesen Switch steht braucht es eben so richtig diese Entscheidung braucht es in der Situation dann rauszugehen, zu sagen

So, jetzt machen wir mal Stopp erstmal nichts mehr. Erst mal wieder sammeln.

Und dann guck mal, wie es weitergeht.

ERIK: Genau. Und jetzt möchte ich kurz erzählen, wie man auf diese Situation oder wie man so eine Situation dann händelt, wenn man sie bewusst händeln kann. Das heißt,

Wie kriege ich diesen Sprung aus dieser Stresssituation heraus?

Der geht über den Atem, wenn ich merke, ich komm in einen sonst ganz flachen Atem. Rhythmus. Ich atme gar nicht mehr tief, sondern nur noch flach. Das ist Stress. Das sagt also

Über den Atem regulieren wir unser Nervensystem oder haben großen Einfluss aufs Nervensystem.

Das heißt, in dem Augenblick, wo ich flach atmen oder sogar manchmal meine Atmung fast aussetzt. Ja, das ist, suggeriere ich meinem Nervensystem, mega Stress und sogar vielleicht sogar Todesangst durch Stress. Und wenn ich merke, ich komme in diesen flachen Atem Rhythmus, d.h. wenn ich bewusst bin, was ich hier gerade tue, wenn ich nicht auf Autopilot laufe und da oben einer auch die Regie übernommen hat, der. Wütend ist, panisch ist, Angst hat und durchdreht. Dann schaffe ich es durch meine Atmung, durch ein tiefes Atmen und lang, solange es ausatmen. Diesen Rhythmus zu unterbrechen. Und dann komme ich plötzlich wieder in die Ratio. Das heißt, ich muss mir einen Tee kochen. Das habe ich nur gesagt, weil das, weil es ja so schön beruhigend wirkt und vielleicht auch ein bisschen lustig ist. Beimesse. In erster Linie geht es darum

Sich der Situation zu entziehen und zu sagen, ich gehe jetzt erst einmal in mich.

Ich kümmere mich erst einmal um mich, weil.

Wie gehe ich mit mir um? Das ist ja brutal. Ich bring mich in Todesangst.

Mich selbst. Kein anderer. Nur ich mich selbst. Weil irgendetwas nicht so funktioniert.

Also vom System her. Vom. Vom. Von meinem. Also mein Nervensystem bringe ich in Todesangst, nur weil ich meinen Schlüssel nicht finde. Und das kann ich sagen, ist ja nicht gesund. Und es ist ja auch nicht schön. Wie komme ich denn aus dem Haus, selbst wenn ich den Schlüssel gefunden habe in Stress und Panik? Man kann das noch weiterspinnen, ob man dann sogar im Straßenverkehr so aufmerksam wäre, als wenn man in einem ruhigen Rhythmus rausgegangen wäre.

Und das kann man schön machen, indem man sich mal guckt, erst einmal über die Atmung sich reguliert und dann mal schaut Wie sieht denn die Situation aus? Wenn ich das jetzt z.B. im Fernsehen sehe oder ich habe mal diese

Baum-Situation, ich würde mich auf einen Baum setzen, auf einen Ast und gucke mir die Situation von oben an.

ALEX: Das klingt alles richtig toll. Wenn ihr an so einer richtigen Panik Situation drin bist. Dann wird es glaube ich erst einmal schwierig, weil du ja erst einmal rauskommen musst aus der Panik Situation bzw. diese Situation als solche erst einmal wahrnehmen musst. Also du sagst gerade, wenn ich so flach atme. Dazu muss ich erst mal in der Lage sein, überhaupt wahrzunehmen, dass ich flach atme. Deswegen meine ich.

ERIK: Es muss dann ein bisschen Bewusstheit muss da sein.

Ich muss mir bewusst sein, was tue ich hier gerade?

Und ich rede jetzt von einer echten Panik Situation, das heißt, meinen Leib und Leben ist tatsächlich bedroht. Dann ist es was anderes. Dann heißt es auch ganz schnelles Handeln zum Beispiel, das bricht ein Feuer aus oder sowas. Okay, dann setze ich mich erst mal hin. Hartman Mal ruhig und guck mal, wie ich mit Hey! Er ist natürlich Quark, aber es ist ja lediglich der Schlüssel. Ich Mein System ist nur in Panik. Es ist aber die Frage ist ja. Die Frage ist ja wie kommst du da rein? In das, in das, in die Situation?

ALEX: Also kann es nicht sein, dass du einfach dadurch, dass du z.B.

Zu spät losgelegt hast, also zu spät dich quasi auf den Weg gemacht hast.

weil du ja denkst hast alles, du musst ja nicht, musst ja nur alles greifen und kannst los, dass du dann in Panik gerätst, weil du plötzlich merkst Huch, ich komme ja doch nicht einfach los. Ich. Es passiert einfach zu viel. Das heißt, die Situation ist ja eigentlich früher entstanden. Sie ist ja eigentlich in einer Situation entstanden, wo du, wo du nicht klar genug darüber nachgedacht hast. Habe ich wirklich alles jetzt eine halbe Stunde früher anfangen können z. B. Und sagen können So, jetzt suche ich alles zusammen, dann habe ich alles da liegen, alles da, dann kann ich los, wenn es so weit ist. Aber wir gehen ja davon aus, dass das sozusagen alles da ist und deswegen passiert ja die Panik. Also die Frage ist, wo ist er?

Wo ist das Kind sozusagen im Brunnen gefallen? An welcher Stelle eigentlich?

ERIK: Durch das Unvorhersehbare, was immer im Leben passiert. Es gibt immer mal Dinge, so wie es vorhin schon sagt. Das Internet kackt plötzlich ab. Bupps. Das hat man nicht vorhergesehen, oder? Ich habe geplant, dass meine Tasche ist gepackt. Alles ist alles was ich planen konnte. Habe ich geplant. Das der Schlüssel aber jetzt nicht mehr in der Jackentasche war, weil irgendjemand hat ihn rausgenommen und hat ihn in der Küche liegen lassen oder so.

Das war nicht planbar.

Und wie. Und das ist ja das Interessante und das ist die Eingangsfrage von ganz am Anfang Wie passiert was, wenn ein Plan, den du dir gemacht hast, nicht so funktioniert, wie du ihn eigentlich haben möchtest? Wie reagierst du dann und wie gehst du damit um mit der, mit dem, was daraus geschehen kann? Da gibt’s abenteuerliche Geschichten. Weil gehst du dann wirklich immer noch nett mit dir um?

Gehst du immer noch mit dir um, als wärst du dir selbst der beste Freund?

Oder würdest du mit deiner Partnerin so umgehen, wie du mit dir gerade umgehst?

ALEX: Aber Hallo! Ich habe. Ja, das klingt toll. Das klingt toll. Die Frage ist natürlich geht das denn überhaupt, mit sich selbst so nett umzugehen, wie man das mit einem. Keine Ahnung mit einem Kind machen würde man was in Panik gerät, wo man dann einfach so, jetzt mach mal langsam alles nicht so schlimm, guck erst mal. usw. Also die Beruhigung sozusagen aufzulegen, das musst du ja im Grunde mit dir selbst machen.

Du musst in dem Moment eine unglaubliche Präsenz haben.

Also zum gleich merken, was du tust, indem du quasi in die Panik gehst und zugleich wiederum so distanziert zu dir selbst zu sein, dass du in der Lage bist, dich selbst zu beruhigen und da wieder rauszuholen. Geht das? Also ich meine, wenn du so cool bist.

Und wenn du so reflektiert bist, dann gehst, gehst du doch gar nicht in die Panik.

Also dann passiert das doch gar nicht. Verstehst du? Mir gehts eigentlich darum. Natürlich gehen wir dann in der Situation schlecht mit uns um. Wir schimpfen vielleicht sogar auf uns und halten uns selbst für blöd oder vergesslich oder einfach unfähig. Was weiß ich, was uns da so einfällt und durch den Kopf geht. Aber auf der anderen Seite müssen wir doch vielleicht auch ein bisschen nachsichtig an der Stelle mit uns sein.

Einfach zu sagen Jo, jetzt war ich wieder mal nicht so cool.

Jetzt war ich mal nicht so gelassen. Jetzt war ich wieder. Irgendwie habe ich mich wieder reinfallen lassen in den Stress. Und dann darf ich darüber vielleicht auch ein bisschen nachsichtig sein und diese Situation einfach mal so nehmen, wie sie ist. Nämlich als jetzt, wenn es um Schlüssel geht. Keine Ahnung. Wenn, dann natürlich geklaut. Es ist ein bisschen doof, aber wenn der einfach nur verlegt ist, dann ist das ja kein Weltuntergang. Na, dann komm ich vielleicht fünf Minuten später. Je nachdem. Und sich dann anschließend nicht vielleicht die Vorwürfe zu machen. Aber in der Situation selbst glaube ich. Also da musst du schon irgendwie gut sein. Aber dann passierte das auch gar nicht.

ERIK: Ja, also auf der einen Seite ist es natürlich so, dass du vielleicht, wenn du im Auto sitzt und an der ersten roten Ampel stehst, dass du vielleicht auch über dich selbst mal lachen kannst, ja, dass dir das passiert ist und wie du reagiert hast.

Denn wenn du erst im Nachhinein in dieses Bild, dieses Bewusster oder das bewusste Wahrnehmen kommst.

Aber schön ist natürlich, wenn du vorher in deinem. Wenn dein, dein Setting, dein Mindset, deine, deine, deine Beziehung zu dir selbst so stimmig ist, dass du dich gut kennst, glaube ich, dass du solche Situationen deutlich besser vermeiden kannst, als wenn du dich selbst nicht so gut leiden kannst.

ALEX: Das stimmt. Ja, stimmt, wenn nicht. Das stimmt. Wenn ich aber die Frage ist, ob du dann nicht auch überhaupt mit diesem ganzen Thema Stress ganz anders umgehst und dir möglicherweise auch die Frage, ob du jetzt zu spät kommst oder nicht, eigentlich relativ Wumpe ist. Also entweder wenn du weißt, dass du ein bisschen schusselig bist, ja auch da nachgiebig mit dir sein und dann fängst du halt 10 Minuten früher an und suchst den Schlüssel und du weißt, dass du den ja verlierst. Oder aber, dass du eben sagst

Also ich muss da jetzt gar nicht pünktlich kommen.

Keine Ahnung. Aber natürlich, wenn du ins Kino willst und der Film fängt an was schon gut, oder? Zum Bahnhof, wenn der Zug fährt, da macht das dann schon Sinn. Also solltest du dann doch auch da mit dir selbst im Vorfeld schon mal ein bisschen nachsichtiger sein, weil du weißt, das kann passieren, weil du weißt, das kommt auf dich zu. Um einfach dieses gar nicht in diesen Modus reinzukommen.

ERIK: Genau sich und das ist nämlich

Für sich selbst zu sorgen.

Auch zu sagen, ich möchte bitte nicht in den Stress kommen heute, sondern ich fange heute, fahre einfach, lass mir ein Puffer von 20 Minuten oder sowas und fahre früher los. Dann ist der Schlüssel, der vielleicht fehlt, der aus meinem 20 Minuten Puffer nachher ein 15 Minuten Puffer macht, ja gar nicht mehr so schlimm.

Aber wie sorge ich für mich selbst? Ich glaube, das ist das, worauf es am meisten ankommt.

Wie bitte? Wie ist mein Verhältnis zu mir selbst? Wie wichtig nehme ich mich? Wie? Wie? Wie wichtig bin. Ist. Meine. Meine. Meine Laune. Mein. Mein Fehler. Ist gar nicht mal von Selbstliebe sprechen. Aber meine Selbstachtung? Meine Würde? Wie wichtig ist mir das? Weil das verlieren wir alle in diesen Augenblick blicken. Weil du dann nicht du selbst bist. Du gibst völlig aus deiner Balance oder aus deiner, deiner, ja deiner Mitte und bist dann völlig in Unfrieden mit dir selbst. Und das hat kein Mensch. Ja gerne. Also wie gehe ich mit mir um im Vorwege? Wichtig, aber auch in der Situation. Das eine ist, die Situation zu vermeiden. Ja, dir passieren könnte. Und das andere ist eben, wenn die Situation doch mal passiert, wenn mal etwas ist, was unvorhergesehen ist. Wie gehe ich dann mit mir um?

Wie sehe ich das? Und wenn ich mich von so ein bisschen aus der Situation heraustreten kann, dann sehe ich ganz was anderes.

Und dann sehe ich mich auch plötzlich anders. Dann muss ich vielleicht sogar manchmal trotzdem eine Stresssituation über mich schmunzeln. Wie hast du denn da reagiert? Echt? Wenn du weg bist.

Wenn du in Ordnung gewesen wärst mit dir selbst, dann hättest du wahrscheinlich kurz gelacht.

Hättest kurz geatmet, mal deine Augen zugemacht, nichts gesagt. Jetzt weiß ich es wieder. Den hat gestern noch meine Frau gebraucht oder meine Partnerin hat das Auto geparkt und dann frage ich, die doch mal für sie gelassen hat.

ALEX: So. So, jetzt nochmal zusammengefasst die drei wichtigsten Punkte, um gar nicht in die Situation reinzukommen und wenn du drin bist, wieder wieder rauskommst.

ERIK: Ja, erst einmal

In der Ruhe liegt die Kraft. Also wirklich.

Und das ist zwar ein abgedroschene, aber es ist so wahr. Und immer, wenn ich also vorher gut planen, dass möglichst wenig passieren kann, halte ich es superwichtig. Und das Zweite ist dann, wenn die Situation entsteht und ich komm doch mal in einen Stress und etwas Unvorhergesehenes, was passiert. Auch schön das Auto springt nicht an, z.B. auch so ein schönes Beispiel. Wie komme ich dann aus dieser Situation heraus?

Wie finde ich nach Lösungen? Wie gehe ich mit mir selbst um in diesem Falle?

D.h. Wie kann ich aus dieser Situation mal heraustreten? Mal von oben drauf schauen. Die Coaches sagen. NLP diese me Position einnehmen. Das heißt. Eine. Aus. Aus der.

Aus der Betrachter-Rolle sich das geschehen mal anschauen und dann auf Lösungen zu kommen.

Und das ist. Und das. Das wichtigste ist.

Immer über die Atmung sich zu regulieren.

Und das kann ich wirklich nur wirklich jedem mal raten, in der man mal so eine Stresssituation hat. Mal ganz kurz die Augen zu schließen, vier Sekunden einzuatmen und sechs Sekunden auszuatmen, soweit es geht. Und dann das zwei, dreimal und. Richtig laut. Und schon ist das alles gar nicht mehr so schlimm. Und ich komme wieder auf einen klaren Gedanken.

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