Podcast #011

Die Fragen Deines Lebens.

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Wenn Dich jemand gefragt hätte, ob das Leben, in das Du jetzt gerade hineingeboren wirst, auch das ist, was Du wirklich haben willst. Was hättest Du geantwortet?

Zu kompliziert?

Die meisten wissen ziemlich genau, was sie nicht wollen. Aber nur wenige können genau sagen, wie ihr Leben aussehen soll.

Und jetzt stell‘ Dir mal vor, Du hättest vor Deiner Geburt wirklich die Wahl gehabt.

Ist das Leben, das Du lebst, auch das, was Du Dir ausgesucht hättest, wenn man Dich vorher gefragt hätte? Wäre die Familie dieselbe gewesen? Hättest Du die selbe Mutter gehabt oder den selben Vater? Hättest Du die gleichen Geschwister gehabt? Wärst Du im gleichen Land geboren worden? Zum gleichen Zeitpunkt?

Wir sind uns sicher: Fast keiner sagt zu 100% ja zu seinem Leben. Ein bisschen was dürfte gerne anders sein.

Wie sieht das mit Deinem Leben jetzt aus? Lebst Du das Leben, das Du Dir wünschst?

In dieser Podcast-Folge mit Alex & Erik geht es um die Macht von Fragen. Darum, wie Du Dir die richtigen Fragen stellst.

Denn nur, wer die richtigen Fragen stellt, bekommt die richtigen Antworten.

Mehr erfährst Du in dieser Podcast-Folge mit Alex & Erik: https://alexunderik.de/podcast

Schreibe uns gerne Deine Gedanken zum Podcast in die Kommentare.
Mehr über Alex & Erik findest Du unter https://www.alexunderik.de

Transkript zum Lesen:

 

Die Fragen Deines Lebens.

 

ERIK: Ja geht heute um die Fragen. Was sind denn deine Fragen, die du so offen hast für dein Leben?

ALEX: Wie überlebe ich das nächste Jahr? Wie werde ich glücklich?

ERIK: Ach so was Einfaches.

ALEX: Wie sieht der Rest meines Lebens aus? Keine Ahnung. Was meinst du mit Fragen deines Lebens?

ERIK: Und ich bin der Meinung, dass Fragen viel wichtiger sind als Antworten. Und wenn man sich gescheite Fragen stellt. Auch wenn man manchmal die Antwort gar nicht parat hat und gar nicht so richtig weiß und da ist noch mal ein bisschen mehr nachdenken muss oder vielleicht auch manchmal, ja vielleicht gar nicht so den Zugang findet zu dieser zu der Antwort dieser Frage. Aber die Frage ist das Wichtige, weil die Frage macht dein Leben anders.

Allein die Frage macht dein Leben anders.

Und trotzdem geht es natürlich um. Um Antworten. Aber wenn du dich nie. Wenn dir nie die Frage gestellt hast. Wie du dein Leben eigentlich handelst. Dann läuft das Leben halt einfach so. Dann bist du, bist du der Getriebene deines eigenen Lebens. Wenn du dir keine Gedanken machst, dann bist du im Fluss des Lebens und lässt dich einfach treiben. Das wäre natürlich richtig geil, wenn wir dann einfach so in den Fluss steigen können. Und wir lassen uns einfach treiben ohne Stromschnellen und Wasserfälle, ohne irgendetwas einfach so treiben. Ja, aber ist es nicht wirklich so, ne? Dass es also,

Um in solch einen Flow zu kommen, bedarf es doch großer Bewusstheit

Um bewusst zu werden mit vielen Dingen, dann hier ein paar Fragen stellen.

ALEX: Du meinst, das Leben ist an sich eigentlich so wie entstehender Weiher? Da fließt gar nichts.

ERIK: Nee, das finde ich so nicht.

AELX: Also ich meine, wenn ich jetzt unbewusst ein Leben gehe und dann denke, ich bin jetzt einfach da und ich darf jetzt einfach sein und alles ist schön, dann geht nix vorwärts. Oder wie stelle ich mir das jetzt genau vor?

ERIK: Um in diesem Thema Fluss zu bleiben? Wenn du dir die Fragen beantwortet hast, die, um die es sich wirklich dreht, ja dann also die wirklich wichtigen Fragen. Ich komme gleich nach. Aber dann hast du die Möglichkeit, dass du nicht in einem toten Weiher rum dümpelt, sondern wenn die Stromschnellen mal kommen, dann hast du auch ein Boot, wo du einsteigst.

ALEX: Ja, aber guck mal.

Ich komme doch auf die Welt und bin da. Ich bin ein fröhlicher Mensch und denke: Hey, schön, dass ich hier bin.

ERIK: Genau.

ALEX: Da muss ich doch eigentlich nichts tun. Ich muss mir ja doch keine Fragen beantworten.

ERIK: Ja, aber warum?

ALEX: Ich kann doch, darf doch einfach sein. Ich meine das Vögelchen auf dem Baum. Das beantwortet sich doch auch keine Fragen, oder? Der Tiger im Dschungel.

ERIK: Ja, aber da hat ja die Evolution uns Menschen ja echt übel mitgespielt. Wir haben da ja wirklich. Wir sind ja an sich nicht überlebensfähig ohne Gehirn. Weil dann gehen wir total unter. Ja, weil wir sind. Also.

Evolution läuft auf zwei Beinen aufrecht – nicht überlebensfähig ohne Gehirn.

Du kannst ja gleich vergessen. Ja. Also wird ja sofort gefressen und kommt. Ja. Kommt ja überhaupt nicht klar. Ist zu langsam und nicht geschickt genug. Also eigentlich kann der Mensch ja gar nichts außer denken.

Mit seinen Gedanken macht er eben alles.

ALEX: Naja, das stimmt nur zum Teil.

ERIK: Natürlich stimmt das zum Teil.

ALEX: Aber weil unser Reptiliengehirn, dass unser Hirnstamm, das älteste, der älteste Teil, der ist genauso alt wie der Hirnstamm von irgendwelchen. Nicht mehr lebenden Dinosauriern. Also insofern wir haben ja schon in der Evolution auch ein bisschen was hingekriegt und das mit Hirnstämmen, die tatsächlich uralt sind.

Aöbe unverändert – immer noch da

ERIK: Ja, aber andere haben das ja viel besser hingekriegt. Wenn du eine Amöbe nimmst, ja, die existiert solange also deutlich länger als die Menschheit. Und die hat sich aber nicht verändert. Die war nie bedroht und die wird es jetzt wahrscheinlich auch immer noch geben. Ja, das hätte es aber, weil die sich wegduckt, ja fast unsichtbar ist und ja einfach nur da ist, die geht keiner auf den Sack. Ja, die, die, die sagen einfach da Ja und das wunderbar.

Die geht jedem aus dem Weg. Da haben wir Menschen bisher nicht geschafft.

ALEX: Naja, wir Menschen nicht. Aber ich meine. Es könnte doch so sein. Nur mal angenommen, nur mal in der Theorie Wir kommen auf die Welt und sind da und freuen uns des Lebens. Da mache ich mir doch erst mal keine Fragen stellen.

ERIK: Ja, da musst du dir solange keine Fragen stellen, bis der blöde Nachbarsjunge kommt und dir das Grab wegnimmt. Was ich mir dafür in Frage stellen? Ich werde das niemals in Frage stellen, ob das alles so richtig ist und was kann ich tun?  Ist das richtig? Ist die erste Frage. Der zweite Was kann ich tun? Wo? Wo? Wo nicht?

Wo liegt jetzt meine Verantwortung darin? Gibt es überhaupt eine?

Was habe ich dazu beigetragen, weil zum Tango gehören ja immer zwei. Das habe ich dazu beigetragen, dass dieses das so passierte, wie es passierte.

ALEX: Da sind wir jetzt schon keine zwei Minuten. Ich bin schon total durch. Sechs Minuten und eine weniger. Und ich bin schon total durch den Wind. Also fangen wir dann nochmal von vorne an. Die wichtigen, die wichtigen Fragen des Lebens. Worum ging es dir, als du das als Thema vorgeschlagen hat?

ERIK: Genau. Mir ging es um die wichtigen Fragen des Lebens. Was? Und die stehen ganz am Anfang, bevor ich mir irgendwelche Gedanken darüber mache. Frage ich:

Wie möchte ich denn eigentlich in meinem Leben haben?

Was ist mein Leben? Meine Vorstellung meines Lebens? Viele haben das gar nicht. Ist mir aufgefallen, wenn ich in Gesprächen bin, die einfach sagen so ein bisschen natürlich durch Gesellschaft und durch Eltern und so in irgendetwas gedrängt. Und ja, dann muss ich das Abi machen. Also ich habe keins gemacht, aber dann muss man das Abi machen oder dann muss man die und die Ausbildung machen und dann soll man das oder den elterlichen Betrieb übernehmen oder irgendwie sowas. Aber es geht ganz häufig nicht um die Person selbst, sondern es sind

Ganz häufig die Wünsche der anderen.

Also wie möchte ich mein Leben leben? Und um diese Frage zu beantworten, muss ich mir vorher auch noch welche gestellt haben und zwar die.

Wie ist überhaupt mein Umfeld? Wie ist meine Welt, wie ist meine Sicht auf die Welt?

Weil die Sicht ja sehr individuell auf die Welt. Ich sehe nicht die Welt wie sie ist, sondern ich sehe sie durch meine Filter, wie ich sie bisher wahrgenommen habe, entweder als ein gefährlicher Ort oder als ein friedlicher Ort oder als ein. Da musst du aufpassen oder irgendwelche Glaubenssätze, die sich aus diesem dieser Welt Ordnung, wie ich sie empfinde, entwickelt haben. Oder durch meine Erziehung. Und wenn ich mir darüber Gedanken gemacht habe, wie die Welt denn so für mich überhaupt ist, dann weiß ich auch, wie ich sie für mich gestalten kann. Und da darf ich mir über einige Sachen Gedanken. Ich habe z.B. in dem Montags Impuls eine Frage stellte, die finde ich so spannend. Ich würde mich riesig freuen, wenn da Leute darauf anspringen und mir Feedback geben. Und zwar geht es um die Frage:

Wenn du dein Leben würde in Hollywood verfilmt werden und wie wäre der Titel und was dürfte auf keinen Fall fehlen?

Und ich glaube, das ist eine ganz, ganz tolle Frage, um sich Bewusstheit zu schaffen. Du merkst gerade, ich denke über die Frage nach. Genau. Ja, das ist schön und ich hoffe, ich würde mich echt riesig freuen, wenn über die Frage mehrere Leute nachdenken, weil das ist, weil gerade wir Männer sind so ein bisschen ja. Kratzen an der Oberfläche, vielleicht auch manchmal. Frauen sind da vielleicht noch ein bisschen anders. Die wüssten da vielleicht eher noch was. Aber wir sind häufig ein bisschen unbewusster, was das angeht. Und diese Frage zu beantworten stellt sich mir jetzt einfach mal. Ja, die hast du mir ja schon gestellt. Und ja, ich habe sie ja, ich habe sie ja schon am Grübeln.

ALEX: Da fällt mir spontan ein Titel fällt mir spontan nicht ein. Da müsste ich echt drüber nachdenken. Aber er hätte natürlich.

Der Film hätte natürlich alle Facetten des Lebens.

Die schönen Seiten, die weniger schönen Seiten. Das Drama. Das Abenteuer. Das Risiko. Das. Die kannte sozusagen zum Tod und war der Neuaufbau ja alles dabei.

ERIK: Da hast kannst du ja sagen, du hast ein durchaus interessantes Leben und meine Kante zum Tod. Ich meine, wer hat schon solche Erfahrungen? Ist ja nicht so viele. Ja, also.

ALEX: Kann sein, weiß ich nicht.

ERIK: Umso schöner, dass sie hier sitzt. Ja, aber das ist bestimmt ein prägendes Element gewesen, kann ich mir vorstellen, oder? Ma geht mir nicht einfach so mal drüber weg. Wenn ich jetzt irgendwie mal irgendwie dem Tod ins Auge geschaut habe. Das kann ja, das kann ja so ein Gamechanger mal sein in so einem Leben, oder?

ALEX: Definitiv. Definitiv.

Genau da machst du Dinge anders. Anschließend.

ERIK: Aber was hast du an dem Tag gemacht? An der Zeit gemacht? Da hast du dir doch in erster Linie Fragen gestellt.

ALEX: Ehrlich gesagt nicht, nein. Die Fragen kamen erst viel später.

ERIK: Oder von mir aus auch an dem Tag.

ALEX: Sondern die Fragen kamen viel später.

ERIK: Aber du hast dir Frage gestellt Wenn du etwas veränderst, stellst du dir automatisch Fragen.

ALEX: Ja, natürlich, klar, das geht nicht, ohne Frage die Fragen. Frage.

Die Grundfrage war natürlich War das alles richtig so? Bisher.

ERIK: Bisher.

ALEX: Ja, genau.

ERIK: Auch eine ganz wichtige Frage.

ALEX: War das alles richtig so? Und. War ich da nicht möglicherweise auf dem Holzweg? Und das ist eine schwierige Frage, weil sie natürlich bedeutet, dass man ganz viel in Frage stellt von dem, was man für richtig gehalten hat. Vorher. Und das kann man ja nicht einfach hinter sich lassen. Man kann ja nicht einfach sagen war alles Schrott. Ich fange jetzt neu an! Es geht ja nicht. Man kann es probieren, aber es funktioniert, glaube ich nicht, weil es bedeutet, dass man sich selbst ganz viel negiert. Ganz, ganz, ganz vieles von dem, was man getan hat, auch schlecht macht, wenn man sagt war alles Schrott.

Ich fange jetzt neu an.

Dann bedeutet das, dass man eigentlich nicht gelebt hat, nicht richtig gelebt hat oder falsch gelebt hat. Und das zu negieren ist natürlich extrem schwer. Und auch wenig sinnvoll, glaube ich, wenig sinnvoll. Also es geht schon darum, den Versuch zu unternehmen, zu sagen ich habe es einfach so gut gemacht, wie ich konnte. Genau. Ich habe es so gut gemacht, wie ich konnte. Ich wusste es nicht besser. Ich konnte es nicht anders. Und

Sich selbst zu akzeptieren, so wie man ist.

Darauf aufbauend dann die Dinge zu verändern, auch das Ereignis selbst als etwas zu sehen, was einem nicht einfach widerfährt. Sondern woraus man tatsächlich etwas lernen kann und was mitnehmen kann. Also das Ereignis für sich anzunehmen als ein notwendiges Ereignis, um die Veränderung hinzukriegen.

ERIK: Also, dass du heute fast dankbar dafür sein kannst, dass du das so hattest. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen, ein bisschen.

ALEX: Das würde ich jetzt so nicht sagen.

„Wach“ geworden, bewusster geworden durch eine Krise

ERIK: Ja, aber. Also das so meine Erfahrung, dass du die Leute, die wirklich durch Krisen gegangen sind, ob das gesundheitlich oder Lebenskrisen oder so was, die, was dann die richtigen Schlüsse gezogen haben und was verändert haben, die heute ja, die heute zumindest sehen, dass sie diese dieses Ereignis gebraucht haben, um diese positive Veränderung an sich durchzuführen und. Das kann man natürlich. Ob man dann defilieren? Dankbarkeit ist für so ein weiß ich jetzt auch nicht.

Aber im Endeffekt ist es der Gamechanger.

Und wenn man guckt, dass man vielleicht vorher weniger Lebensqualität hatte als nach dem Ereignis, dann das darf man vielleicht sogar dankbar sein.

ALEX: Weniger Lebensqualität will ich mir gar nicht so sagen. Die Frage ist ja eben Es hat was mit Bewusstheit zu tun. Und es hat damit zu tun, wie bewusst du dir die Dinge machst, die du hast und die dir widerfahren. Aber positiv und negativ. Du hast natürlich, du entwickelst ja eine viel größere Wertschätzung für das, was du hast. Genau.

Aber ist das nicht Lebensqualität plus?

ALEX: Du weißt ja, ich bin ja immer so ein bisschen ein so und so Mensch. Ich kann ja aber sagen Jo, das war super geil, dass wir das passt.

ERIK: Das wäre jetzt noch nicht so ganz richtig gut.

ALEX: Sondern. Es ist schon auch. Es ist schon. Auch. Wie soll ich das ausdrücken? Also mehr Bewusstheit bringt ja immer auch die andere Seite mit sich, wo du eben. Tatsächlich auch mehr

Über deine Schwächen nachdenkst, deine Schwächen auch wahrnimmst.

Was natürlich auch sehr stark ist, weil es dazu führt, dass du dich einfach selbst besser kennst und dann Situationen insgesamt auch viel besser beherrschst.

ERIK: Genau. Ich glaube, es ist völlig klar, die Schwächen zu kennen. Genauso wie die Stärken zu kennen ist glaube ich eine ganz, ganz wichtige, wichtige Erkenntnis im Leben. Viele Leute kennen das nicht und das hättest du vielleicht auch ohne dieses Ereignis hingekriegt. Aber ich glaube, das ist häufig. Also das ist wirklich meine Erfahrung. Häufig brauchen die Leute eine Krise und das muss nicht sowas sein, sondern es kann auch nicht. Eine Krise kann auch ein ausgelöst sein durch einen kleinen Autounfall oder sowas, wo die plötzlich aufgeschüttet werden und sagen.

Was ist mir da passiert? Was hätte vielleicht auch passieren können?

Das Kopfkino losgeht? Und dann kriege ich Angst vor irgendwas, weil in meinem Körper ist das ja schon passiert. Und dann fange ich an, mal Dinge zu überdenken oder neu zu ordnen oder mein Leben auf eine andere. Weil die Gleise müssen anders zu stellen.

ALEX: Ja, ja, lass uns mal zurückkommen zu der Ausgangsfrage die Fragen des Lebens. Ich verstehe das immer noch nicht. Also vielleicht, vielleicht. Ich meine, wir sind jetzt da irgendwie durch gestolpert, durch das ganze Thema. Vielleicht hat es tatsächlich etwas damit zu tun, dass das Leben auch darauf angelegt ist, dass du

Erfahrungen machst, mit denen du immer besser umgehen kannst.

Also was, um das Ereignis nochmal sozusagen als Beispiel zu nehmen? Wozu es natürlich führt, ist, dass du ein Stück weit auch die Dinge gelassener siehst, die gerade so passieren, weil es einfach nicht der Weltuntergang ist, der gerade passiert. Für viele ist das ja der Weltuntergang, sowohl als auch. Also speziell das Thema Corona z.B. oder wie auch immer das ist. Die einen sind ja super extrem, die sagen um Gottes Willen, wenn wir jetzt da sind, das nicht tun, dann wird das und das passieren, dann wird es das Schlimmste überhaupt und die anderen sagen Um Gottes Willen, alles gelogen. Aber wenn wir jetzt nicht sozusagen mehr auf der

Aufklärung betreiben, dann wird uns weiß der Teufel was passieren.

Also beide sind ja extreme Positionen und ich glaube, weder das eine noch das andere wird eintreten. Das glaube ich ehrlich gesagt auch. Du guckst natürlich auch. Also wenn dir schon mal. Also wenn du schon einmal gehört. Ja. Wenn du schon mal so nah dran warst am Lebensende, dann ist das natürlich schon ein anderes Thema.

ERIK: Dann sagst du das. Ich habe mich mit einem Psychotherapeuten unterhalten und der sagte z.B., dass die, die ja schon durch ganz starke Krisen gegangen sind, also die wirklich, wo das Leben sich den Menschen mal so richtig durchgeschüttelt hat, dass die durch diese

Durch Corona Krise fast kopfschüttelnd gehen – Was haben die Leute?

Das ist doch nicht ich. Da habe ich ganz andere Dinge in meinem Leben erlebt und die haben sich diese ganzen Fragen, um die es sich dreht wie was denke ich von dieser Welt? Was denke ich von mir über mich, ja über mein Leben? Was denke ich darüber tatsächlich auch? Wie möchte ich? Wie möchte ich leben? Wie möchte ich es haben? Oder wie ich schon einmal gesagt habe Will ich das? Will ich das? Will ich das?

Ja, wenn du dir diese Frage schon paar Mal gestellt hast, dann hast du Orientierung in deinem Leben.

Und die schüttelt nicht mehr so schnell was durch. So wie Menschen, bei denen bisher alles so glatt lief. Die haben diese Erfahrung schon hinter sich. Und immer, wenn wir eine Erfahrung machen, suchen wir nach Lösungen aus dieser Erfahrung. Und die läuft häufig über Fragen. Ja, wie kann ich was, was verändern? Wie, wie, wie?

Wie ist der Status quo? Wo möchte ich mal hin? Wie komme ich dahin?

Das sind immer Fragen, Fragen, Fragen, Fragen. Und wie gesagt, die Antworten sind da gar nicht so, aber was ist das Ziel der Fragesteller?

ALEX: Also wo willst du damit hin? Geht es dir nur um Bewusstheit oder geht es da auch um das Leben, das du das Leben glücklicher gestaltet?

ERIK: Ich glaube, dass du dein Leben glücklicher gestaltet, wenn du eigentlich weiß, dass du dein Leben glücklicher gestalten kannst, wenn du, wenn du bewusster bist, bei Du kannst dann, wenn du bewusst handelst, bewusste Entscheidungen triffst, dann sind es immer deine. Da du ja immer dich irgendwie entscheiden musst, kannst du das bewusst tun oder es passiert ebenso mit dir. Dann machst du das eben unbewusst und dann geht es eben häufig in Richtung.

Dann bist du das Opfer.

ERIK: Ja, dann bist du ganz häufig in so einer Opferhaltung. Und dann kommen so Fragen Warum immer ich? So eine typische Frage Warum passiert mir das jetzt wieder so, als würde? Das würde irgendwie eine höhere Macht sein, die mir immer einen Knüppel zwischen die Beine schmeißt. Und das sind Menschen, die sich nicht entscheiden für einen glücklichen Tag. Also ich, ich kann schon schon morgens kommt bei mir schon die erste Frage Wie möchte ich es heute haben, dass es mein ist?

Mein Morgen Ritual.

Ich kann es ja mal sagen. Also ich sitz morgen. Wenn ich aufstehe, sitze ich im Bett und mit beiden Händen. Sohin eine links, eine rechts, Handflächen nach oben. Und dann sage ich immer viel möchte ich heute mit den Tag haben. Wird das mein Tag heute? Ja zum Tag oder Nein zum Tag, dass eine Entscheidung. Das ist eine Antwort auf eine Frage ist immer eine Entscheidung. Antwort auf eine Frage, eine kraftvolle Entscheidung. Ich entscheide mich, ja zu diesem Tag zu sagen.

Lass doch verdammt nochmal diesen Tag nicht mit mir machen, was er will, sondern das entscheide ich.

Und dann bin ich in einem schon in einer guten Grundeinstellung zu diesem Tag. Das ist toll. Und dann schaue ich mir die nächste Frage.

Für das für was kann ich heute, jetzt, in diesem Augenblick echt dankbar sein?

Weil es gibt keinen Menschen, der dankbar ist und dankbares Gefühl hat und trotzdem grumpy oder irgendeine Form von schlechten Gedanken oder übellaunig oder sonst was ist. Wenn du dankbar bist, bist du immer in so einer Glückseligkeit. Und wer mag das nicht gerne? Es ist aber immer deine Entscheidung wie, wie, wie reagierst du auf diese Frage? Wofür? Was bist du dankbar? Und manchmal ist das warme Wasser, was aus der Wand kommt, wie ich unter der Dusche stehe. Ja, das haben viele nicht auf dieser Welt.

Ich finde, das ist immer noch Magic.

Ja, viele Leute haben keine Toiletten. Ja, also ich will jetzt eigentlich ganze Bam, bam, bam bam elementarsten anfangen. Aber im Endeffekt. Ich war mal in Indien, da gibt’s nicht überall eine Toilette.

ALEX: Ja. Das würde ich mir gerade nicht vorstellen.

ERIK: Ja, die meisten Vegetarier stinkt nicht so. Aber, aber trotzdem ist es schon beeindruckend. Da kannst du mal, kann man mal sehen, was wir hier haben und da dürfen wir auch mal wieder ein bisschen drauf schauen. Ich finde, gerade wenn du diese Dankbarkeit mitbringst. Das ist und kommt immer aus einer Frage heraus. Deswegen. Wir stellen uns ständig Fragen. Und wenn ich das mal bewusster mache, dann komme ich in ein bewussteres Leben.

Und ein bewusst geführtes Leben ist immer ein glücklicheres Leben.

Deswegen fragen, fragen, Fragen, Fragen.

ALEX: Ein paar Fragen hat Erik aufgeschrieben. In den 10 Fragen.

10 Fragen in dem Montags Impuls.

Montags Impuls. Genau.

ERIK: Ja. Fragen, die dich weiterbringen.

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