Podcast #009

Beziehung zu dir selbst.

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Jeder von uns führt Beziehungen. Wenn wir von Beziehungen sprechen, meinen wir jedoch meist die zu anderen Menschen. Ganz selten nehmen wir jedoch die Beziehung zu uns selbst und das obwohl wir die einzige Person sind, mit der wir unser Leben von Anfang bis Ende verbringen.

Was sich schizophren anhört ist jedoch völlig real. Wer ist unsere größter Kritiker? In der Regel wir selbst. Wer betrügt uns am meisten? Wir selbst. Nur die wenigsten Menschen sind sich selbst der beste Freund.

Wir haben es in unserer Gesellschaft verlernt, gut zu uns zu sein. Oder nachsichtig. Oder liebevoll.

Gut zu uns selbst zu sein, hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern ist die Basis für liebevolle Beziehungen zu anderen. Wer sich selbst hasst, kann andere nicht lieben. Das ist so einfach wie weitreichend.

In dieser Podcast-Folge gehen Alex & Erik der Frage nach: Wie kommen wir in eine gute Beziehung zu uns selbst?

Was denkst Du zu diesem Thema? Lass uns gerne wissen. Schreibe an welcome@alexunderik.de

Transkript zum Lesen:

 

Beziehung zu dir selbst.

 

ALEX: Wow.

ERIK: Ich finde, es ist einer der schönsten Themen, die es überhaupt gibt. Wir sind eigentlich da draufgekommen. Oder Wie bist du da draufgekommen? Irgendwie sind wir da über den Freiheit Podcast draufgekommen, dass wenn er hier eigentlich merkt haben, irgendwie geht’s immer um dich selbst. Und dann welchen Kontakt hast du eigentlich zu dir selbst und was ist dann die Beziehung, die du zu dir selbst hast? Das sind wir mir die Freiheit drauf gekommen für den Podcast.

ALEX: Der Zusammenhang erschließt sich mir jetzt auch nicht mehr so richtig. Aber lass uns mal anfangen. Ja, was hast du dir dabei gedacht? Oder hast du was für mich mitgebracht?

ERIK: Ja, also was ich mitgebracht habe, ist eine Sache, die möchte ich auch zum Anfang ganz gerne reinbringen. Ich finde ein Buch, was ich gerade total verschlinge. Das heißt, ich zeigt das mal so ein bisschen rein. Sei kein Mann von J. Bola J. J. J. Broder Genau. Der ist super.

ALEX: Warum Männlichkeit?

Warum Männlichkeit ein Albtraum für Jungs ist?

ERIK: Genau. Und der vertritt ganz viele Thesen in diesem Buch und begründet diese Thesen, warum es nicht die Männlichkeit gibt, sondern es gibt eine grundsätzlich große Vielfalt an Männlichkeit. Und solange wir das nicht verstehen, wird die Männlichkeit auch ein schwieriges Thema sein. Weil wir die eine Männlichkeit suchen. Aber die gibt es gar nicht, weiß ich dir. Ist das wir heute?

ALEX: Ist das jetzt heute ein Podcast über Männlichkeit oder über die Beziehung zu dir selbst?

ERIK: Das ist Beziehung zu dir selbst. Pass auf. Jetzt geht’s los. Ok, ja, da möchte ich kurz eine Szene daraus vorlesen.

Tagebuch für Gedanken, Gefühle, Angstzustände, Erfahrung

Und zwar schreibt er hier auf der einen Seite Jedermann sollte Tagebuch führen. Darin sollten Männer ihre Gedanken, Gefühle, Angstzustände, Erfahrung, also kein Tagebuch für ihre Ziele so oft wie möglich niederschreiben. Am besten täglich oder wöchentlich. Wenn man keine Therapie macht oder jemanden zum Reden hat, vor allem nicht die andere Person in deiner Liebesbeziehung. Denn sie ist nicht deine therapeutische Hilfe. Ist so ein Tagebuch goldwert. Wenn man niederschreibt, wie es einem geht, lernt man auf positive Art und Weise mit sich selbst zu kommunizieren und kann die Wut mildern, die unterdrückten traumatischen Erfahrungen ausgelöst haben, die dann doch irgendwann wieder an die Oberfläche kommen. Es ist schon ironisch, dass Männer so aufgezogen werden, dass sie glauben, dass Tagebücher mädchenhafte oder feminin sind. Dabei können sie unser aller Leben enorm verbessern.

Wer seine Gedanken und Gefühle verschriftlicht, stärkt die eigene emotionale Intelligenz.

James P.M. Baker von der University of Texas, der die Auswirkungen von Schreiben auf unser Immunsystem erforscht, erläutert, das Schreiben uns dabei hilft, unseren Angstzuständen und Gefühlen mittels Struktur und Organisation zu begegnen. Hinzu kommt, dass wir Männer uns weniger öffnen als Frauen. Das Führen eines Tagebuchs gibt uns die Möglichkeit, unsere Gefühle zu reflektieren, aber dabei unsere Privatsphäre zu wahren und mit niemandem anderen reden zu müssen.

ALEX: Bis auf den Tag, wo ich mich sozusagen flach unter die Erde lege und irgendjemand diese Tagebücher findet und denkt Hui, ha, ha, ha, ha!

ERIK: Ja, aber das ist doch. Ich fand das so schön, das so zu lesen. Ich mach das selbst nicht. Muss ich feststellen. Ich mache was anderes, ich habe ein Entscheidungsdruck, ich schreib mir auch Dinge auf und so. Aber dass wir um eine Beziehung zu uns selbst zu kommen, um unsere Themen uns bewusst zu machen, sie aufschreiben sollen, das finde ich, ist ein ganz, ganz toller Schritt, sich bewusst zu werden.

Was sind z.B. die drei Dinge, die ich an mir besonders schätze?

Was finde ich toll an mir? Was kann ich? Und da man nicht mit Superlativen sparen, sondern mal so richtig einen raushauen, sich mal trauen zu sagen Hey, ich bin supergut in dem oder ich kann ganz, ganz toll zuhören oder ich bin der, der vielleicht was weiß ich, was es gerade ist. In einer super guten Beziehung zu mir selbst zu sein, heißt sich zu kennen. Was ist es bei dir? Was kannst du? Was ist aber auch das, was du vielleicht auch an dir ablehnst? Was findest du gerade? Echt scheiße. Yavin find ihn, wenn er deinen daim auf deiner inneren Bühne da oben lehnst du ab? Wer? Wer führt da manchmal Regie? Und du sagst Ja, den will ich gar nicht. Ja, das ist alles nicht kennenlernen.

ALEX: Ja, kann ich mir gut vorstellen.

Angst davor, dass das jemand anderes liest

Wenn man jetzt, wie gesagt, die letzte Angst davor auch noch ein bisschen fallen lässt, dass das irgendwann jemand lesen könnte und man da eigentlich nicht möchte, dass es jemand anderes liest. Ich meine, man hat ja immer noch die Möglichkeit, das dann gegebenenfalls vorher noch zu entsorgen. Hoffentlich. Aber im Zweifel ist es dann auch egal. Also wenn man dann an der Stelle ist. Dass man diesen Schweinehund auch noch überwunden hat. Ich glaube. Und dann wirklich ehrlich ist und dann wirklich ehrlich ist zu sich selbst oder zu seinem Tagebuch, zu niemandem sonst. Aber zunächst einmal zu sich selbst. Dann, glaube ich, kann das gut funktionieren. Also ist das Thema Ehrlichkeit zu sich selbst ist so eines der klopfte, eines der schwierigsten überhaupt.

Schonungslose Ehrlichkeit zu sich selbst

Sich selbst einzugestehen, dass man vielleicht bestimmte Dinge nicht kann, dass man Dinge an sich nicht mag. Dass man. Dass man überhaupt manchmal gar nicht so gut drauf ist oder wie auch immer. Ich glaube, das sind alles so Themen. Da muss man gnadenlos ehrlich sein und das fällt einem sich selbst gegenüber, glaub ich am schwersten. Aber es ist zumindest ist zumindest meine Erfahrung.

ERIK: Ja, glaub ich ganz sicher. Das ist auch so. Sich das selbst einzugestehen, aber ich glaube, es ist auch super schwer, wenn ich das feststelle bei, bei vielen, mit denen ich so spreche, dass die auch unglaublich Schwierigkeiten haben, das zu erzählen, was sie extrem gut können. Also ihr Licht anzumachen. Ihr zu strahlen. Zu leuchten. So richtig, richtig Gas zu geben. Das fällt mir fast noch mehr schwer. Ihre eigene Macht zu sehen, die dieses, dieses ja dieses Positiven, Machtvolle, was in ihnen steckt. Also wirklich zu sagen, was sie toll können. Richtig, richtig gut können. Das ist häufig bei uns so sei mal nicht so bescheiden. Nimm dich mal nicht so wichtig, oder? Das lehne ich ab, wenn ich mich zu gut sehe. Und ich glaube, dass da vielleicht sogar noch die größere Hürde steckt, als zu sagen,

Ich möchte ja nicht als Angeber bezeichnet werden.

Ich möchte nicht als Aufschneider oder als irgendeiner, der sich jetzt besonders auf den Thron stellt in dieser Welt.

ALEX: In dieser Welt, wo es um das Schöner, schneller, höher und weiter geht’s. Da ist es natürlich schon so, dass viele ja die Empfehlung geben manifestiere, dass du der Größte der Welt bist usw. Aber ich gebe dir natürlich recht, war wie auch

ERIK: Das ist nicht immer wahr.

ALEX: Ja genau. Also es geht natürlich darum. Also manifestieren bedeutet ja, dass du sozusagen dir irgendwas glauben machen willst, was vielleicht gar nicht da ist oder vielleicht noch nicht da ist oder wie auch immer und tatsächlich benennen zu können, was man wirklich gut kann. Da gebe ich dir recht, ist auch ein schwieriges Thema. Also beides glaube ich. Die Ehrlichkeit zu sich selbst als ich wirklich Dinge einzugestehen, also z.B. auch Schwäche einzugestehen oder dass man vielleicht Dinge wirklich nicht so gut kann, wie man sie vielleicht wie man vielleicht immer geglaubt hat, dass man sie kann. Aber das heißt ja natürlich nicht, dass man sich selbst dadurch klein machen soll, sondern es geht erstmal nur um Ehrlichkeit. Und das zweite ist natürlich dann auch in der Tat.

Was kann ich wirklich gut und worin bin ich wirklich gut?

Aber das ist natürlich immer auch schwer einzuschätzen. Also ich meine das, was ich von mir an mir gut finde, das findet vielleicht mein Umfeld nicht gut und ich sehe manche Dinge gar nicht, wo alle sagen dafür lieben würde ich und ich sehe an mir selbst gar nicht.

ERIK: Aber vielleicht ist es auch gar nicht wichtig, was dein Umfeld da betrachtet, sondern vielleicht einfach richtig, dass deine Betrachtungsweise wo findest du dich wirklich richtig gut, ohne dass du jetzt von außen diese besteht? Wo brauchst? Ja stimmt, ja stimmt, sondern wo empfindest du dich selbst als gut? Und wenn ich und ich und diese Schwierigkeit, das über sich zu sagen ich bin da nicht ganz da, ich bin da nicht ganz deiner Meinung. Also wenn, wenn, wenn du jetzt sagen würdest, was mag ich an mir, dann bin ich bei dir.

ALEX: Aber was ich fühle, was ich gut mache oder was andere an mir gut finden, das ist doch für mich mindestens genauso wichtig. Also als Kind, wenn wir großwerden. Wir leben von der Beziehung zu unseren Eltern, zu unseren Bezugspersonen, zu unserer Mutter. Und wenn die uns nicht sagt, dass wir auch mal was gut machen, dann können wir den Selbstwert ja gar nicht gewinnen. Das heißt, wenn wir immer nur hören, was wir alles nicht gut machen.

Wir hören ja mehr Neins als Jas in unserer Erziehung.

Das ist ja nachgewiesenermaßen so, dann kann das Selbstwert zu Jahrgang, der Selbstwert ja so gar nicht wachsen. Also natürlich brauchen wir die Bestätigung von außen immer wieder.

ERIK: Ja, ganz sicher. Das ist wunderschön. Aber ich glaube, wenn du die Bestätigung von dein Ich weiß, wenn du die Bestätigung von außen bekommst und du glaubst es selbst nicht kann tausendmal jemand erzählt Du machst das toll. Wenn du das von dir selbst nicht glaubst, dann ist das nichts wert, gar nichts wert.

Diese Beziehung zu dir selbst so unglaublich wichtig.

Wenn ich z.B. in ein einem Coachee oder Klienten frage, häufig gerade bei Männern ganz extrem ist die wirklich wichtigsten Menschen in deinem Leben die wirklich wichtigsten Menschen. Und dann zählen sie auf meine Eltern, meine Frau, meine Kinder, die kommen mir über alles und so weiter. Und irgendwann nach meistens nach Nachfragen kommt dann Ja und ich. Das ist meines Erachtens der größte Casus Cactus in diesem ganzen Gebilde.

ALEX: Und der Witz. Der Witz an der Geschichte ist Ja, ich stimmt, ich gebe dir völlig recht. Der Witz an der Geschichte ist ja Du bist der einzige Mensch, der mit dir das ganze Leben verbringt.

ERIK: Ja, genau. Alle anderen ja, immer nur ein Teil der noch manchmal kleinen, manchmal großen Teil. Je nachdem, wie’s läuft. Aber du bist der, der dich das dein Leben lang begleitet und das wandernd. Ich hatte so unglaublich Probleme, diesen Satz für mich. Als wahr zu empfinden.

Ich bin so im Widerstand gewesen gegen diesen Satz, ich bin mir selbst der wichtigste Mensch.

Ich hielt das für. Egoistisch, narzisstisch. Ich hielt das für auch nicht angemessen. Ja. Ich habe mich dafür. Ich habe gesagt Nein. Menschen, die so denken sind, sind unsozial.

ALEX: Ist es nicht auch so.

ERIK: Nein, ich habe heute das Gott sei Dank nicht erst heute, sondern vor ein paar Jahren. Gott sei Dank erfahren dürfen und gelernt und auch verstanden. Das ist die sozialste Leistung überhaupt, es sich selbst auf Platz eins zu stellen.

ALEX: Das darfst du mir mal erklären.

ERIK: Das will ich tun.

ALEX: Genau mit mir und den anderen, die vielleicht zuhören. Ja, genau.

ERIK: Ich behaupte heute sogar:

Du bist ein Brandstifter. Wenn du dich nicht auf Platz eins stellst.

Weil du deine UN. Ungeklärten. Dinge, die in dir sind. Deine Kleinheit, deine Unzufriedenheit, deine Wut, deine Ängste jeden Tag unbehandelt mit dir rum trägst und die mit jedem Gedanken, der negativ über dich ist, der dich limitiert, überträgst auf dein Umfeld. Jeder Gedanke von dir ist für andere lesbar. Und wenn du über dich denkst, du bist nicht gut genug oder du, du kümmerst dich nicht um dich, du liebst dich nicht. Ja, dann kann das jeder sehen. Und wenn du dich nicht liebst, aber deine Frau, die soll dich lieben oder Freundin? Partnerin. Die arme Sau sag ich nur.

Wie soll dich jemand lieben kannst du dich selbst nicht liebst.

ALEX: Aber Selbstliebe und sich selbst in den Mittelpunkt stellen sind doch zwei unterschiedliche Dinge.

ERIK: Aber das eine bedingt das andere.

ALEX: Inwiefern? Also ich kann doch der größte Egozentriker sein und die größte Diva. Und ich bin mir immer der wichtigste und trotzdem das größte Arschloch.

ERIK: Das hat ja nichts mit, das ist ja wieder von außen. Selbst wenn du mit dir im Reinen bist. Wenn, wenn das dein Leben ist, wenn du dich so sauwohl fühlst, wie du das gerade beschrieben hast, so gut, dann beschwer dich aber nicht, dass du keine Freunde hast.

ALEX: Ja, na ja, also was du willst, ja.

ERIK: Ist doch so. Nein. Aber wenn, wenn du mit dir im Reinen bist, wenn du mit dir klar bist, wenn du deine Themen geklärt hast. Wenn du dich mit dir beschäftigst. Wenn du dich mit. Wenn du dich bei dir auskennst im Montags Impuls steht. Wenn du dich selbst zum Kaffee oder Bier einladen würdest und du hättest geilen Abend.

Dann bist du mit dir im Reinen und dann sind auch alle anderen mit dir am Reinen.

Oder die, die nicht mit dir am Reinen sind, die können den Buckel runterrutschen. Das ist die Beziehung gute Beziehung zu dir, selbst wenn du über dir Bescheid weißt. Wenn du zu mir kommst und sagst Eric, du bist vielleicht ein Arsch. Ja und ich sage Nö. Du kannst sagen, was du willst. Schade, dass du so denkst, aber ich weiß, ich bin total gut so wie ich bin. Das ist eine gute Beziehung zu sich selbst haben.

ALEX: Also das mich selbst zum Bier einladen, das gefällt mir ja. Das ist mal schön, mal abends einen schönen Abend. Klar das das ist mal eine Übung. Ja, kann ich mir selbst die neuesten Witze erzählen, kann viel Spaß mit mir haben.

ERIK: Ja, oder auch nicht, aber. Ja, weil sich seine Stärken seiner Schwächen bewusst zu sein, zum Beispiel. Ja, du genau weißt. Was kannst du oder was kannst du vielleicht auch oder was fällt dir schwer? Wenn du draußen bist und du gehst spazieren. Ja, du bist mal raus und du kannst einfach stehenbleiben.

Du kannst die Schönheit sehen, die da draußen ist.

Dann kannst du sagen, dann ist es bei dir in Ordnung, dann kannst du das sehen. Einer, der nicht mit sich im Reinen ist, der kann sowas gar nicht sehen. Der sah, weil er natürlich, weil er natürlich viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist in dem Moment oder mit seinen Problemen oder was auch mit seinen Themen gerichtlich der Macht ist mit seinen Themen Angang.

Der läuft mit seiner Wut rum, der läuft mit seiner Angst rum.

Der läuft mit dem ganzen Krams durch die Gegend. Die habe ich auch. Aber ich weiß wie sie, wie ich sie hendel. Ja und das ist eine gute Beziehung zu sich selbst zu haben. Und das ist meines Erachtens der wichtigste Punkt. Und das Schöne ist in dem Augenblick, wo ich eine gute Beziehung zu mir selbst habe, also mein Mindset stimmt, also mein meine Beziehung zu meinem Gefühlsleben intakt ist, ich sein solle.

Wie sagt man so schön Kopf, Herz verbindet.

Ja, dann kann ich auch eine gute Verbindung zu anderen Menschen eingehen. Und andere Menschen suchen sogar deinen den Kontakt zu dir. Weil die spüren, bei dir ist alles in Ordnung, das fühlen die, das nehmen die auf. Wenn du Wirbels und grumpy bist, dann gehen dir die Leute aus dem Weg.

Du bist ein Magnet für Menschen, denen es ähnlich geht wie dir. Noch nie erlebt.

ALEX: Doch das macht mir jetzt gerade ein bisschen Angst.

ERIK: Aber das haben wir doch alle schon erlebt. Wir dachten morgens auf wie eine scheiß Laune, wir gehen mitsamt Gesicht durch, durch den Tag, wir mögen das nicht. Und dann haben wir, wie gesagt, den Haushalt. Hast du kein schönes Wort mit irgendjemand Menschen gewechselt? Ja, weil die allen riesen Bogen um dich gemacht hat. Weil du scheiß Energie hast. Aber wenn es dir gut geht, wenn du. Wenn du bei dir bist, wenn du, der du gesammelt bist, wenn es dir Freude macht, wenn du dich schön dein Dankbar. Dies die Dinge siehst, den Himmel, wenn du.

Wenn du dankbar durchs Leben rennst, dann hast du plötzlich am Abend ganz viele tolle Unterhaltung gehabt.

Tolle Begegnungen, liebevolle Begegnungen, gefühlvolle Begegnung und hast nen einfach wundervollen Tag gehabt. Und du meinst, wenn ich Tagebuchschreiber, dann wird das was. Ich glaube, das ist der. Der erste Weg, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, und zwar ganz bewusst nicht einfach so, sondern wirklich hinstehen. Hinschreiben. Aufschreiben. Was ist da gerade los bei mir? Was beschäftigt mich gerade?

ALEX: Wie viel Zeit kostet?

Was kostet das? Ich meine, wir sind doch alle so super rational.

Wir wollen doch genau. Wir müssen doch gucken, dass wir das irgendwie in unseren Aufgaben planen, unterkriegen und so.

ERIK: Ja, Frauen schreiben das natürlich in ihrer klassischen Schönschrift und dann in ganzen Sätzen. Ich würde sagen geht doch auch in

Tagebuch: 5 Minuten, stichwortartig

Aber fünf Minuten länger brauche ich häufig nicht dafür. Und dann habe ich meine Themen aufgeschrieben. Dann weiß ich, wie es mir geht. Dann weiß ich, was ich heute tun darf, damit es mir besser geht oder welche. Ja, einfach eine Bestandsaufnahme gemacht zu haben, um dann zu sagen Okay, heute ist anscheinend ein Tag, der wird für mich ein bisschen herausfordernder. Ich bin aufgewacht und hatte irgendwie plötzlich Angst, dass mich die koronare Krise noch Dollar erwischt oder so. Und dann durfte ich mich mal mit meiner Angst durch das Schreiben mal kurz auseinandersetzen und weiß, was ich tun kann.

An manchen Tagen wache ich auf und bin einfach nur dankbar.

Dankbar dafür, dass es alles so läuft, wie es läuft und dass ich hier in Deutschland leben darf und dass es hier ja eigentlich ein eigentlich. Einer der schönsten Länder dieser Welt ist. Ja und dann geh ich halt mit dieser Energie in den Tag und weiß Okay, das wird deutlich. Vielleicht wird es ein leichterer Tag, vermutlich sogar. Aber das ist eben das, womit ich mich auseinandersetzen kann, wenn ich das einmal aufschreibe. So wichtig Bewusstmachung, Bewusstheit, Bewusstheit, Bewusstheit schaffen.

ALEX: Ich danke dir.

ERIK: Ich danke dir.

Männlichkeit. Und solange wir das nicht verstehen, wird die Männlichkeit auch ein schwieriges Thema sein. Weil wir die eine Männlichkeit suchen. Aber die gibt es gar nicht, weiß ich dir. Ist das wir heute?

 

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